Mundgesundheit bei Schwangerschaft und Kinderwunsch

vom 29.08.2014

Häufig wird die Bedeutung der Zahn- und Mundgesundheit immer noch unterschätzt. Bei Karies und entzündetem Zahnfleisch denken viele nur an den möglichen Zahnverlust und daran, dass ein schlechtes Gebiss das äußere Erscheinungsbild negativ beeinflusst. Doch insbesondere Zahnfleischbluten und die Entwicklung einer Zahnbetterkrankung (Parodontitis) haben großen Einfluss auf unsere Gesundheit insgesamt. Und das sollten Schwangere besonders beachten.

Parodontitis – Alarm im Körper

Parodontitis beginnt mit der Bildung von Zahnbelägen. Wird diese Plaque nicht sorgfältig und regelmäßig entfernt, bildet sich daraus Zahnstein, der das Zahnfleisch reizt und zur Entzündung führt. Die Folge: das Zahnfleisch rötet sich, schwillt an und blutet beim Zähneputzen. Die leichte Form der Zahnfleischerkrankung wird Gingivitis genannt. Sie kann durch sorgfältige und regelmäßige Entfernung aller Beläge vollständig geheilt werden. Breitet sich die Entzündung dagegen weiter aus, entsteht eine Parodontitis. Bei einer Parodontitis gelangen Bakterien und bakterielle Stoffwechselprodukte in die Blutbahn und verteilen sich im Körper. Dadurch können sie Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt und Diabetes begünstigen.

Erhöhtes Risiko für Schwangere

Gingivitis und Parodontitis sind Infektionskrankheiten, die während der Schwangerschaft zu Komplikationen führen können. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten daher ganz besonders auf die Mundgesundheit achten. Schon in den neunziger Jahren wurden Studien veröffentlicht, die zeigen, dass eine Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt um das Siebenfache erhöhen kann. Um zahnmedizinische Probleme während der Schwangerschaft zu vermeiden, ist eine Kombination aus Vorsorge und gegebenenfalls frühzeitiger Behandlung einer beginnenden Parodontitis empfehlenswert. Je früher Parodontitis erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Regelmäßige Vorsorge ernst nehmen

Zur Vorbeugung von Zahnbetterkrankungen ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung wichtig. Mindestens zwei Mal pro Jahr sollte man sich in der Zahnarztpraxis die Zähne reinigen lassen. Auch bei sehr sorgfältigem Zähneputzen gibt es Stellen, an die man selbst schlecht rankommt. Dort können sich Bakterien ungehindert vermehren. Schwangeren wird von vielen Gynäkologen und Zahnärzten empfohlen, zwei- bis drei Mal während der Schwangerschaft zur zahnärztlichen Kontrolle und zur professionellen Zahnreinigung zu gehen.

Saubere Zahnbürste ist wichtig

Darüber hinaus sollte man auch daran denken, dass sich Bakterien auf Zahnbürsten niederlassen. So kann es immer wieder zu Re-Infektionen mit Bakterien kommen. Beugen Sie vor und desinfizieren Sie regelmäßig Zahnbürste und Interdentalbürsten. Das geht einfach und unkompliziert zum Beispiel mit einem desinfizierenden Spray wie anti-infect Dentalspray. Informationen dazu bekommen Sie in Ihrer Apotheke oder unter www.anti-infect.de.

Erstattung der Kosten

Moderne, leistungsstarke Zahnzusatzversicherungen zahlen für die professionelle Zahnreinigung in der Regel zwei Mal pro Jahr, so dass Sie gar keine oder nur eine geringe Eigenbeteiligung haben. Die Behandlung einer Zahnbetterkrankung erstattet Ihnen die Krankenkasse, sofern die Zahnfleischtaschen bereits eine bestimmte Tiefe erreicht haben. Qualitativ gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten unabhängig von der Tiefe der Zahnfleischtaschen immer dann, wenn der Zahnarzt eine Behandlung für medizinisch notwendig hält.

Insbesondere Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten also prüfen, ob sie sinnvollen und umfassenden Versicherungsschutz für Zahnbehandlung und Zahnreinigung haben.

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Zahnzusatzversicherungen sind optimal, wenn sie individuell für die versicherte Person passen. Für Kinder und Jugendliche ist Kieferorthopädie wichtig. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch brauchen eine gute professionelle Zahnreinigung und Senioren legen Wert auf hochwertigen Zahnersatz. In Familien gibt es unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen an den Versicherungsschutz.

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