Symptome der Wechseljahre für Zähne und Zahnfleisch

vom 01.10.2014

Denken Sie bei Symptomen der Wechseljahre auch an Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen? Dies sind häufige Beschwerden, unter denen Frauen in den Wechseljahren zu leiden haben. Kaum jemand denkt an Zähne oder Mundgesundheit. Das sollten Sie aber tun. Denn hormonelle Schwankungen und ein sinkender Hormonspiegel können sich auch auf Mund und Zähne auswirken.

Hormonelle Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

Gesundes Zahnfleisch ist rosarot, fest und blutet nicht. Das entzündete Zahnfleisch ist rötlich, angeschwollen und blutet beim Zähneputzen und beim Essen, wenn Sie zum Beispiel in knackiges Obst oder knuspriges Brot beißen. Eine akute Gingivitis verheilt mit entsprechender Behandlung nach einigen Tagen. Hormonschwankungen können eine chronische Gingivitis bewirken. D.h. die Beschwerden bestehen längerfristig. Bleibt die Gingivitis unbehandelt, kann eine schwere Parodontitis entstehen. Dabei bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien und Keime einnisten. Im schlimmsten Fall lockern sich die Zähne.

Mundhygiene in den Wechseljahren enorm wichtig

Um schweren Entzündungen vorzubeugen, ist eine umfassende und konsequente Mundhygiene wichtig. Zahnzwischenräume müssen immer sorgfältig gereinigt werden. Dazu gibt es spezielle Interdentalbürsten in unterschiedlicher Stärke und Größe sowie Zahnseide und Mundspüllösungen. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt bzw. Ihrer Zahnärztin oder der Prophylaxe-Spezialistin der Zahnarztpraxis, welche Mundhygiene-Maßnahmen am besten für Sie sind.

Professionelle Zahnreinigung

Zahnärzte empfehlen außerdem, vorbeugend mindestens zwei Mal pro Jahr die Zähne zu kontrollieren und eine professionelle Zahnreinigung machen zu lassen. Wenn Sie eine gute Zahnzusatzversicherung haben, werden Ihnen Kosten für zwei- oder mehrmalige Zahnreinigung pro Jahr erstattet.

Kieferknochen betroffen?

Die mangelnde Östrogen-Produktion in den Wechseljahren kann dazu beitragen, dass sich die Knochendichte verringert und nach und nach eine Osteoporose entsteht. Inwieweit der sinkende Hormonspiegel auch Auswirkungen auf den Kieferknochen hat, wird derzeit von Fachleuten diskutiert und untersucht. Fest steht, dass eine ausgeprägte Parodontitis dazu führen kann, dass sich der Kieferknochen zurückbildet. Auch aus diesem Grund ist eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt wichtig. Schließlich möchte jeder seine Zähne möglichst lange erhalten.

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Zahnzusatzversicherungen sind optimal, wenn sie individuell für die versicherte Person passen. Für Kinder und Jugendliche ist Kieferorthopädie wichtig. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch brauchen eine gute professionelle Zahnreinigung und Senioren legen Wert auf hochwertigen Zahnersatz. In Familien gibt es unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen an den Versicherungsschutz.

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