Zahnzusatzversicherung trägt Kosten für Implantate

Implantate sind der beste und attraktivste Zahnersatz. Die hohen Kosten zahlen gute Zahnzusatzversicherungen - wenn Sie rechtzeitig vorsorgen.

„Uups, jetzt ist auch noch der Rest abgebrochen!“, diese Worte aus dem Mund des Zahnarztes verheißen nichts Gutes. Ihr vor Jahren wurzelbehandelter Zahn hatte offensichtlich seine letzte Kraft verloren. Schlagartig erinnern Sie sich daran, wie teuer es das letzte Mal wurde, als Sie ähnlich dramatische Äußerungen von Ihrem Dentisten hörten. Seine nächsten Fragen werden sich mit der bestmöglichen Versorgung dieser Baustelle in Ihrem Gebiss beschäftigen.

Wenn noch genügend Zahnsubstanz vorhanden ist, erhält der Zahn eine Krone. Bei zu geringer Stabilität wird der Zahn gezogen und traditionell eine Brücke angebracht, die sich von intakten umliegenden Zähnen über die entstandene Zahnlücke spannt.

  • Vorteil: Der Zahnersatz durch Krone bzw. Brücke ist im Vergleich zu Implantaten günstig zu haben – er kostet meist unter 1.000,- € und wird von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst.
  • Nachteile: normale Kronen sind weniger haltbar als Implantate und für den Einsatz von Brücken müssen die benachbarten Zähne als Stützpfeiler dienen. Um die Brücke darauf fixieren zu können, schleift der Zahnarzt erhebliche Mengen an Zahnmaterial ab und schädigt so den gesunden Zahn.

Heutzutage stellen Implantate eine elegantere und langlebigere Alternative mit erheblichen Vorteilen gegenüber Kronen und Brücken dar.

Zahnimplantate für jedes Alter

Unabhängig von Ihren Lebensjahren sind Implantate häufig die beste Wahl.

In der Jugendzeit führen meist nur Extremsituationen wie ein Mountainbike-Sturz dazu, dass man ausgeschlagene Zähne mittels Frontzahn-Implantat kaschieren muss. Mit zunehmendem Alter jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Zahnersatz auch ohne Unfall benötigen. Größere Zahnlücken oder eine Komplettsanierung bei vollständiger Zahnlosigkeit behebt der Zahnarzt oft mit einer Kombination aus Implantaten und Brücken.

Aber Vorsicht: die medizinisch und ästhetisch sinnvollen Zahnersatzlösungen haben ihren Preis! Daher raten wir Ihnen dringend zu einer Zahnzusatzversicherung, die keine Einschränkungen in der Anzahl der Implantate pro Kiefer vorsieht und 80 % oder besser noch 90 % des Rechnungsbetrages übernimmt.

Zahnimplantate vorhanden, Versicherung zahlt trotzdem.

Sollte Ihr Antrag auf Zahnzusatzversicherung Fragen nach vorhandenen „ersetzten“ Zähnen enthalten, müssen Sie Implantate ebenso angeben, wie Kronen, Brücken oder Teilprothesen. Ergebnis ist dann manchmal, dass der Versicherer einen Aufschlag auf den monatlichen Versicherungsbeitrag fordert oder Einschränkungen des Leistungsumfanges vorsieht.

Beispiel: Es gibt bei der Deutschen Familienversicherung eine Zahnzusatzversicherung, die für maximal 5 Implantate Kosten erstattet. Sollten Sie bei Antragstellung bereits 2 Implantate besitzen, reduziert sie die Versicherungsleistung auf höchstens 3 weitere Implantate.

Sichern Sie sich also die souveräne Entscheidungshoheit über den optimalen Zahnersatz, indem Sie eine Zahnzusatzversicherung ohne Tarifaufschläge und Leistungseinschränkungen wählen.

Bezahlbare Implantate dank Zahnzusatzversicherung

Ohne Zahnzusatzversicherung können Sie mit einem Eigenanteil von 2.500,- € bis 3.000,- € pro Implantat rechnen. Wenn der Kieferknochen aufgebaut werden muss, weil er sich z. B. unter einer Brücke nach längerer Zeit zurückgebildet hatte, erhöht sich dieser Betrag noch einmal deutlich.

Bei der Wahl Ihrer Zahnzusatzversicherung sollten Sie also nicht nur auf Zahnersatzleistungen wie Implantate achten, sondern auch darauf, dass so genannte „augmentative Leistungen“, also der Kieferaufbau, im Versicherungsumfang enthalten sind.

Außerdem empfehlen wir Ihnen, mit guter Zahnpflege und regelmäßiger zahnärztlicher Prophylaxe den Bedarf an Zahnersatz bzw. den Ersatz von Implantaten so lang wie möglich hinauszuzögern. Von Vorteil ist hierfür eine Zahnzusatzversicherung, die mindestens 2 x pro Jahr die Kosten für professionelle Zahnreinigung (PZR) trägt. Mit dieser Prophylaxe verhindern Sie, dass sich Entzündungen an Zähnen oder Implantaten bilden und dass Sie die PZR mit jeweils ca. 100,- € selbst bezahlen müssen.

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Zahnzusatzversicherung im vollen Umfang nutzen

Alle guten Ratschläge sind nichtig, wenn der „Worst Case“ akut eintritt und Sie sich nicht schon ein halbes Jahrzehnt vorher darauf eingestellt haben. Denn zu diesem Zeitpunkt wäre der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung optimal gewesen.

Warum? Weil die meisten Anbieter die Höchstbeträge für Versicherungsleistung innerhalb der ersten 4-5 Vertragsjahre begrenzen, so dass Sie erst danach die maximale Unterstützung erwarten können.

Vorher wirkt die in Versichererkreisen so genannte „Zahnstaffel“, mit der jedes Versicherungsunternehmen für jede Zahnzusatzversicherung die Maximalbeträge der jährlichen Leistungen festlegt.

Ein „ Zahnstaffel“-Beispiel:

  • 1.000,- Euro in den ersten 12 Monaten
  • 2.000,- Euro in den ersten 24 Monaten
  • 3.000,- Euro in den ersten 36 Monaten
  • 4.000,- Euro in den ersten 48 Monaten
  • danach unbegrenzt

Zur leichteren Finanzierung von vergleichsweise teuren Implantaten sollten Sie also eine Versicherung für Zahnersatz frühzeitig abschließen.

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