Kind braucht eine Zahnspange: Welche Zahnzusatzversicherung zahlt?
Welche Zahnzusatzversicherung ist sinnvoll, wenn mein Kind wahrscheinlich eine Zahnspange braucht? Entscheidend ist zunächst eine einzige Frage: Wurde die kieferorthopädische Behandlung bereits angeraten?
Wenn noch keine Fehlstellung diagnostiziert und keine Behandlung empfohlen wurde, stehen leistungsstarke Kinder-Tarife zur Auswahl.
Ist die Zahnspange dagegen bereits angeraten oder geplant, übernimmt ein normaler Neuvertrag diese konkrete Behandlung in der Regel nicht mehr.
Kurzantwort
Ist eine Zahnspange lediglich zukünftig möglich, aber noch nicht angeraten, sind AXA Zahn Premium und UKV ZahnPRIVAT 100 besonders interessante KFO-Tarife.
Ist die Zahnspange bereits medizinisch angeraten, ist der Abschluss für diesen Behandlungsfall normalerweise zu spät.
AXA Zahn Premium
AXA bietet bei Kindern in Zahn Premium 100 Prozent Kieferorthopädie bis zu einem Gesamtleistungsrahmen von 5.000 Euro.
Besonders interessant: AXA unterscheidet bei dieser KFO-Leistung nicht nach KIG 1 bis 5.
Unsere leistungsstarken Top-Tarife erstatten einen Großteil der Kosten für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Prophylaxe. Überzeugen Sie sich selbst und vergleichen Sie jetzt.
UKV ZahnPRIVAT 100
Auch UKV ZahnPRIVAT 100 sieht umfangreiche Leistungen für Kinder-KFO vor.
UKV beschreibt eine Leistung bis zu 100 Prozent bei kieferorthopädischen Behandlungen im tariflichen Rahmen und positioniert ZahnPRIVAT 100 ausdrücklich für die Finanzierung einer Zahnspange.
Was sind KIG 1 bis 5?
Kieferorthopädische Indikationsgruppen ordnen Fehlstellungen nach ihrem Schweregrad ein.
Gerade bei KIG 1 und 2 entsteht für gesetzlich versicherte Familien häufig besonderer privater Finanzierungsbedarf.
Deshalb ist es wichtig, dass ein Kinder-Tarif nicht ausschließlich Mehrleistungen bei schweren Fehlstellungen absichert.
Was kostet eine hochwertige Zahnspange?
Private Zusatzleistungen wie besonders unauffällige Brackets, spezielle Bögen oder andere Komfortleistungen können über die gesetzliche Versorgung hinaus zusätzliche Kosten verursachen.
Genau deshalb können KFO-Gesamtbudgets von mehreren Tausend Euro relevant sein.
Wenn die Zahnspange bereits geplant ist
Dann sollten Eltern keine falsche Erwartung an einen Neuabschluss haben.
Wurde die KFO-Behandlung vor Antragstellung bereits angeraten, decken klassische Zahnzusatzversicherungen die konkrete bereits bekannte Maßnahme regelmäßig nicht nachträglich.
Fazit
Bei einem Kind, bei dem eine Zahnspange lediglich zukünftig möglich erscheint, sollte möglichst vor einer Diagnose gehandelt werden.
AXA Zahn Premium und UKV ZahnPRIVAT 100 gehören aufgrund ihrer hohen KFO-Leistungsrahmen zu besonders interessanten Kandidaten.
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