Welche Zahnzusatzversicherung für Kinder? KFO, Zahnspange und Leistungen vergleichen
Welche Zahnzusatzversicherung ist für Kinder besonders geeignet? Bei Kindern sollte Kieferorthopädie eines der wichtigsten Auswahlkriterien sein.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt KFO bei Kindern grundsätzlich nur unter bestimmten Voraussetzungen und nicht jede private Mehrleistung.
Eine gute Zahnzusatzversicherung kann deshalb besonders bei leichten Fehlstellungen, hochwertigen Brackets und privaten Zusatzleistungen wichtig werden.
Welche Tarife sind 2026 für Kinder besonders interessant?
AXA Zahn Premium, UKV ZahnPRIVAT 100, LKH ZahnUpgrade 90+ und Allianz MeinZahnschutz gehören zu den Produktwelten, die wir bei Kindern besonders genau betrachten würden.
Der Grund sind insbesondere umfangreiche KFO-Leistungen.
AXA Zahn Premium für Kinder
AXA Zahn Premium bietet 100 Prozent Kieferorthopädie für Kinder bis zu einem tariflichen Rahmen von 5.000 Euro über die Vertragslaufzeit.
Die KFO-Leistung gilt unabhängig davon, welcher KIG-Gruppe die Fehlstellung zugeordnet wird.
Gerade KIG 1 und 2 sind wichtig, weil hier häufig keine reguläre GKV-KFO-Leistung greift.
Unsere leistungsstarken Top-Tarife erstatten einen Großteil der Kosten für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Prophylaxe. Überzeugen Sie sich selbst und vergleichen Sie jetzt.
UKV ZahnPRIVAT 100
Auch UKV ZahnPRIVAT 100 gehört zu den besonders interessanten Kinder-Tarifen.
Der Tarif leistet bei Kieferorthopädie bis zu 100 Prozent innerhalb des vorgesehenen KFO-Leistungsrahmens.
UKV weist ausdrücklich darauf hin, dass der Behandlungsbeginn für die Kinderleistung vor Vollendung des 19. Lebensjahres liegen muss.
LKH ZahnUpgrade 90+
Die LKH bietet ZahnUpgrade auch für Kinder an und umfasst neben Kieferorthopädie beispielsweise farblose Minibrackets, hochwertige Füllungen, Prophylaxe und Fissurenversiegelung.
Der aktuelle Beitrag für Kinder und Jugendliche von 0 bis 20 Jahren beträgt beim 90+-Tarif 21,50 Euro.
Allianz MeinZahnschutz für Kinder
Auch Allianz bietet umfangreiche KFO-Leistungen für Kinder und Jugendliche.
Zu den möglichen privaten Zusatzleistungen gehören je nach Tarif beispielsweise Keramik- oder Minibrackets und andere hochwertige kieferorthopädische Verfahren.
Wann sollte ein Kind versichert werden?
Idealerweise bevor ein Kieferorthopäde eine Fehlstellung dokumentiert oder eine Behandlung empfiehlt.
AXA nennt im Maklerbereich sogar ein Alter um drei bis vier Jahre als besonders frühen möglichen Einstieg, damit die Anfangsstaffel lange vor einer typischen späteren KFO-Behandlung durchlaufen werden kann.
Warum nicht warten, bis eine Zahnspange benötigt wird?
Dann kann es für genau diese Behandlung bereits zu spät sein.
Versicherungen sollen einen zukünftigen ungewissen Behandlungsbedarf absichern – nicht eine bereits bekannte Zahnspange nachträglich finanzieren.
Was sollte ein Kinder-Tarif mindestens leisten?
- KFO auch in KIG 1 und 2
- ausreichend hoher KFO-Gesamtbetrag
- Mehrleistungen in KIG 3 bis 5
- hochwertige Brackets
- Fissurenversiegelung
- hochwertige Füllungen
- Prophylaxe
- vernünftige Anfangsstaffel
Fazit
Bei Kindern ist Kieferorthopädie oft wichtiger als der klassische Zahnersatz-Prozentsatz.
AXA Zahn Premium und UKV ZahnPRIVAT 100 gehören aufgrund hoher KFO-Leistungen besonders in den Vergleich. LKH und Allianz bieten ebenfalls sehr interessante Kinderkonzepte.
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