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Passende Zahnzusatzversicherung für Parodontitis-Patienten

vom 24.08.2021

Parodontitis verursacht hohe Behandlungskosten. Betroffene müssen häufig eine Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen. Darauf müssen Sie achten.

Parodontitis ist eine weit verbreitete Zahnbetterkrankung, die hohe Behandlungskosten verursacht. Versicherer wissen aus ihren Schadenstatistiken, dass Parodontitis-Betroffene viel häufiger die Leistungen einer Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen müssen als Versicherte mit einem gesunden Zahnbett und festem, entzündungsfreiem Zahnfleisch.

Das ist der Grund, weshalb viele Versicherer sich dazu entschieden haben, in ihren Anträgen nach Parodontitis zu fragen. Müssen Sie diese Frage mit "ja" beantworten, lehnen viele Versicherer Ihren Antrag auf Zahnzusatzversicherung ab. Oder sie schränken den Versicherungsschutz massiv ein. Das hängt auch davon ab, wie weit die Parodontitis-Erkrankung fortgeschritten ist. Grundsätzlich gilt: je früher Sie sich um Ihren Versicherungschutz kümmern, desto höher sind Ihre Chancen, eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung zu bekommen.

Zahnzusatzversicherungen trotz Vorerkrankungen

Beginn einer Parodontitis?

Zahnärztinnen und Zahnärzte erkennen frühzeitig, dass die Gefahr einer Parodontitiserkrankung besteht. Viele sprechen mit ihren Patienten ausführlich über das Risiko, wenn Zahnfleischentzündungen vermehrt auftreten und die Diagnose "Gingivitis" dokumentiert wird. Eine chronifizierte Gingivitis kann zu Parodontitis führen. Seien Sie daher wachsam. Spricht Ihre Zahnärztin/ Ihr Zahnarzt von Gingivitis, wäre das ein guter Zeitpunkt, noch eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Denn: die meisten Versicherer fragen explizit nach Parodontitis/Parodontose - und nicht nach Gingivitis. So können Sie sich noch ohne größere Probleme versichern. Dabei empfehlen wir Ihnen, bei der Zahnzusatzversicherung auf die Erstattung der professionellen Zahnreinigung (PZR) zu achten. Diese werden Sie nämlich besonders häufig in Anspruch nehmen (Parodontitis-Betroffene gehen drei bis vier Mal pro Jahr zur Zahnreinigung).

Da lohnt sich ein Zahntarif mit 100% Erstattung der Zahnreinigung, mindestens 200 EUR pro Jahr oder unbegrenzt (Barmenia, Stuttgarter) mehr als ein Tarif, der beispielsweise nur 75 EUR pro Jahr für PZR vergütet.

Diagnose: Parodontitis

Sobald Parodontitis in Ihrer Patientenakte steht, können Sie in etlichen Zahntarifen nicht mehr versichert werden (zum Beispiel HALLESCHE, Bayerische, Stuttgarter u.a.). Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zahnarztpraxis "leichte Parodontitis" oder "partielle Parodontitis" oder "ausgeprägte Parodontitis" in die Akte schreibt. Andere Versicherer wie Gothaer und Union nehmen AntragstellerInnen mit Parodontitis an und schließen lediglich die Kosten künftiger Parodontosebehandlungen aus. Das ist tragbar, denn die Krankenkassen übernehmen einen Teil dieser Kosten - und die verbleibenden Restkosten sind kein großes finanzielles Risiko für Sie.

Achten Sie auf die Formulierungen der Zahnfragen in den Anträgen. Lautet die Frage "besteht oder bestand in den letzten drei Jahren eine Parodontitis" so ist das etwas anderes als die Frage "wurde in den letzten drei Jahren Parodontitis behandelt". In vielen Patientenakten wird Parodontitis als Dauerdiagnose geführt - da besteht sie immer. Unabhängig davon, ob sie behandelt werden musste oder nicht. Fragen Sie also am besten in der Zahnarztpraxis nach, was genau in Ihrer Patientenakte steht, damit Sie die Fragen im Antrag richtig beantworten. Sie riskieren sonst den Versicherungsschutz.

Passen Sie außerdem genau auf: Es gibt auch Angebote von Versicherern, die einen umfassenden Leistungsausschluss beinhalten, etwa:"vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind alle parodontalen Erkrankungen und alle darauf zurückzuführenden Zahnbehandlungen sowie Zahnersatzversorgungen." Auf solche Angebote sollten Sie sich nicht einlassen. Lassen Sie sich lieber von unseren Fachleuten beraten, um den bestmöglichen Versicherungsschutz zu bekommen.

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Mir ist besonders wichtig:

Zahnverlust durch Parodontitis

Wenn Sie bereits ein, zwei oder gar drei Zähne durch eine Parodontitis verloren haben, gibt es nur noch ganz wenige Versicherer, bei denen Sie angenommen werden. Falls Sie die verlorenen Zähne eines Tages ersetzen lassen möchten, müssen Sie pro fehlendem Zahn einen Zuschlag bezahlen.

Es gibt auch Versicherer, die gar keine Fragen zu den Zähnen stellen. Diese Tarife sind sinnvoll, wenn Sie Zähne verloren haben, die Sie nicht ersetzen lassen müssen oder möchten oder wenn Ihnen bereits mehr als drei Zähne fehlen. Diese Tarife bieten Versicherungsschutz für alle vorhandenen, natürlichen Zähne und alle dauerhaft ersetzten Zähne - sofern diese bei Antragstellung nicht behandlungsbedürftig sind.

Empfehlungen

Die wichtigste Empfehlung lautet: nehmen Sie Parodontitis ernst und schließen Sie frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung ab. Je geringer die Erkrankung ausgeprägt ist, desto eher können Ihnen Fachleute umfassenden Versicherungsschutz beschaffen.

Prüfen Sie Angebote genau auf Leistungsausschlüsse oder -einschränkungen. Oder lassen Sie die Angebote von Fachleuten prüfen. So laufen Sie nicht Gefahr, unnötig Beiträge zu zahlen - und letztlich doch keine vernünftige Absicherung zu haben.

Ein offenes Wort zum Schluss: ein bereits parodontal zerstörtes Gebiss mit fehlenden Zähnen, gelockerten Zähnen und starkem Abbau des Kieferknochens kann nicht mehr versichert werden. Da hilft höchstens noch der Zahnersatz-Sofortschutz der ERGO, falls das Gebiss prothetisch versorgt werden soll.

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