Zahnzusatzversicherung trotz Parodontitis

vom 18.09.2014

Parodontitis ist eine weit verbreitete Zahnbetterkrankung. Hier finden Sie Tipps, wie Sie trotz Parodontitis eine gute Zahnzusatzversicherung bekommen.

Parodontitis ist eine weit verbreitete Zahnbetterkrankung. Mehr als 80% der über 35-Jährigen leidet an einer Form der Zahnbetterkrankung, so meldet die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung. Wird sie nicht sachgerecht behandelt, kann sie zu Zahnverlust führen.

Über Ursachen und Symptome der Parodontitis finden Sie ausführliche Informationen auf den Webseiten der kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung unter folgendem Link: www.kzbv.de/ursachen-und-symptome-einer-parodontitis.95.de.html

Guter Versicherungsschutz ist wichtig

Gesetzlich versicherte Patienten mit Parodontitis sollten frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Sie haben ein höheres Risiko, Zähne zu verlieren. Wollen sie diese durch Brücken oder Implantate ersetzen lassen, müssen gesetzlich Versicherte tief in die Tasche greifen. Denn die Krankenkassen zahlen für Zahnersatz nur noch einen Festzuschuss.

Versicherer prüfen Anträge zunehmend kritisch

Allerdings ist es gar nicht so einfach, passenden Versicherungsschutz zu finden. Viele Versicherer fragen inzwischen danach, ob eine Zahnbetterkrankung vorliegt. Und die Antragsfragen sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Wird eine Zahnbetterkrankung verschwiegen, kann der Versicherer unter bestimmten Voraussetzungen vom Vertrag zurücktreten und die Leistung - trotz Beitragszahlung - verweigern. "Mogeln" lohnt sich also nicht.

Guter Versicherungsschutz ist machbar

Trotz Parodontitis ist guter Versicherungsschutz möglich. Im Einzelfall ist folgendes wichtig:

  1. wann war die letzte Behandlung der Parodontitis? Ihre Zahnarztpraxis hat dies in Ihrer Patientenakte vermerkt. Liegt die letzte Behandlung entsprechend lange zurück, muss sie vielleicht gar nicht mehr angegeben werden. Die Versicherer fragen meistens nach den letzten zwei bis fünf Jahren.
  2. wie tief sind aktuell die Zahnfleischtaschen? Einige Versicherer prüfen im Einzelfall nach, ob und gegebenenfalls zu welchen Bedingungen sie Versicherungsschutz bieten wollen. Dazu brauchen Sie dann einen aktuellen Parodontalstatus, den Ihre Zahnarztpraxis erstellt.

Zahnzusatzversicherung - ohne Antragsfragen geht es auch

Einige Versicherer stellen überhaupt keine Fragen im Antrag. Hier können sich also Patienten mit Parodontitis auf jeden Fall versichern. Es sind nur zwei Besonderheiten in diesen Tarifen zu beachten:

  1. bei Antragstellung laufende Behandlungen sind nicht versichert. Das ist wichtig für Sie, damit Sie keine falschen Erwartungen haben
  2. bei Antragstellung fehlende Zähne, die noch nicht ersetzt sind, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wenn Sie also bereits einen Zahnverlust zu beklagen haben, sollten Sie die Antragstellung zunächst bei einem Versicherer versuchen, der bereit ist, anhand des Parodontalstatus die Versicherungsfähigkeit zu prüfen.

Lassen Sie sich von Fachleuten beraten

Versicherte mit Vorerkrankungen sollten sich von Fachleuten beraten lassen, damit sie optimalen Versicherungsschutz bekommen. Die Experten von to:dent.ta sind seit vielen Jahren in der Krankenversicherung und Krankenzusatzversicherung tätig und kennen die Annahmerichtlinien der Versicherer genau. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie den für Sie passenden Top-Versicherungsschutz herausfinden.

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