Zahnzusatzversicherung trotz Zahnersatz

Es gibt einige sehr gute Zahnzusatzversicherungen, die Sie trotz vorhandenem Zahnersatz versichern. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten müssen.

Wussten Sie, dass Ihnen Ihr Zahnarzt für die Versorgung mit Zahnersatz 2 Jahre Gewähr leisten muss? „Erneuerung und Wiederherstellung von Zahnersatz einschließlich Zahnkronen sind in diesem Zeitraum vom Zahnarzt kostenfrei vorzunehmen“, heißt es nach § 137 Absatz 4 SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V). Besonders wichtig für Patienten dabei ist der Satz: „Der Eigenanteil der Versicherten bei Zahnersatz bleibt unberührt.“

Ein Segen bzw. eine gute Rechtsgrundlage für alle, die sich an die Höhe der Eigenbeiträge für ihre Kronen, Brücken und Implantate erinnern.

Apropos erinnern – ist Ihnen noch präsent, wann Ihr Zahnersatz angefertigt wurde? In den meisten Fällen hält dieser ebenso wie Teil- und Vollprothesen länger als die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsfrist.

Auch der beste Zahnersatz hält nicht ewig

Wenn Sie feststellen, dass die seit 10 Jahren vorhandene Keramikverblendung Ihrer Zahnbrücke schadhaft wird, ist es möglicherweise bereits zu spät, wenn Sie jetzt eine Zahnzusatzversicherung abschließen wollen. Denn sobald der Zahnarzt in Ihrer Patientenakte den Behandlungsbedarf des Zahnersatzes notiert, ist dies eine „angeratene“ Behandlung und damit bei allen Versicherern vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Schon bei anfänglicher Verfärbung und Anzeichen von mechanischer Beanspruchung zahlt zwar die gesetzliche Krankenkasse im Rahmen der Regelversorgung. Die darüber hinaus gehenden Kosten in beträchtlicher Höhe muss dann der Patient tragen.

Auch der beste Zahnersatz hält nicht ewig - also besser rechtzeitig vorsorgen.

Nachteile bei Vertragsabschluss einer Zahnzusatzversicherung

Sofern Sie nicht schon vor dem Einsatz von Zahnersatz eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, die auch die Erneuerung von Brücken, Kronen, Inlays und Prothesen übernimmt, müssen Sie jetzt bei Vertragsabschluss teilweise erhebliche Nachteile in Kauf nehmen.

Bei Neuverträgen gelten Richtlinien für die Annahme von Anträgen. Und diese sind bei den einzelnen Versicherern sehr unterschiedlich. Teilweise werden Antragsteller nur mit ungünstigen Konditionen angenommen. Dazu erfragen die Versicherungsunternehmen in den Antragsformularen die genaue Anzahl von bereits ersetzten Zähnen und welche Zahnersatzmaßnahmen in Ihrem Gebiss schon vorgenommen wurden.

Beispiel:
Befinden sich in Ihrem Mund nur 2 fehlende Zähne bzw. Zahnlücken, können Sie bei bis zu 8 Kronen mit „erschwernisfreier“ Versicherungsleistung rechnen. Wenn Sie aber 3 Zahnlücken haben, setzen manche Versicherer in den Aufnahmebedingungen die Maximalgrenzen bereits bei einer Krone auf 72 Monate!

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Zahnzusatzversicherungen trotz vorhandenem Zahnersatz

Manche private Zahnzusatzversicherungen haben ihr Aufnahmelimit auf 8 ersetzte Zähne festgesetzt, was uns immer wieder aufgeregte Anrufer bestätigen. Sie entwickeln dadurch große Ängste, bei diesen Voraussetzungen überhaupt keinen Versicherungsschutz mehr zu finden.

Zusätzlich verunsichert werden sie zuweilen von ihrem eigenen Zahnarzt, der meint, man könne diesen Gebisszustand nicht mehr versichern. Dabei gibt es sehr wohl Zahnzusatzversicherungen, die Patienten trotz vorhandenem Zahnersatz ein gutes Angebot machen. Wichtig ist hierbei, die jeweiligen Besonderheiten genau zu prüfen, um im Leistungsfall ausreichend versichert zu sein und keine zu hohen Beiträge zu bezahlen.

Verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Nachteilen

Bei dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung mit vorhandenem Zahnersatz, verwenden die Versicherer verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Nachteilen für den Patienten.

  • Variante 1: Der Beitragszuschlag
    Einige Zahnzusatzversicherungen verlangen ab der 4. Krone einen Zuschlag von z. B. 2,- Euro pro ersetztem Zahn und Monat. Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird manchmal auch ein Beitragszuschlag in Prozent des Monatsbeitrages verlangt.
  • Variante 2: Die reduzierte Maximalerstattung pro Jahr
    Dieses Modell sieht eine weitere Reduzierung der normalerweise in den ersten 4 Beitragsjahren greifenden Leistungsbegrenzung vor. Standardmäßig ist die Erstattungssumme auf eine Maximalsumme X Euro/Jahr festgesetzt. Manche Versicherer verringern diese für eine Zahnzusatzversicherung bei vorhandenem Zahnersatz bis auf die Hälfte.
  • Variante 3: Der verlängerte Maximalerstattungszeitraum
    Abweichend von der Norm nur in den ersten 4 Beitragsjahren die Leistungen zu begrenzen, gibt es auch Anbieter, die diese Frist für ihre Zahnzusatzversicherung heraufsetzen. Auch so verringert sich die maximale Summe der jährlich abrufbaren Maximalerstattung.

Ihre individuelle Situation erfordert ein individuelles Angebot

Damit Sie in dem „Dschungel“ dieser unterschiedlichen Annahmeregelungen den Tarif finden, der Ihnen die größtmögliche Absicherung gewährt, stehen unsere to:dent.ta-Experten zur Beratung für Sie bereit, um für Sie ein individuelles Angebot zu finden.

Denn auch für Sie gibt es eine zu Ihrer Gebisslage passende Zahnzusatzversicherung!

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