Mehrere fehlende Zähne: Welche Zahnzusatzversicherung nimmt mich noch?
Welche Zahnzusatzversicherung kann ich abschließen, wenn mir bereits mehrere Zähne fehlen? Die Antwort hängt ganz wesentlich von der Anzahl der fehlenden, noch nicht ersetzten Zähne ab.
Bei zwei oder drei Zahnlücken gibt es noch mehrere interessante Möglichkeiten. Bei vier fehlenden Zähnen wird die Auswahl bereits deutlich kleiner. Fehlen noch mehr Zähne, sind klassische Tarife mit Gesundheitsprüfung häufig keine praktikable Lösung mehr – dann werden Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen besonders interessant.
Entscheidend ist aber nicht nur, ob ein Versicherer den Antrag annimmt. Noch wichtiger ist die Frage, ob die bereits fehlenden Zähne tatsächlich mitversichert werden und später beispielsweise durch Implantate oder Brücken ersetzt werden können.
Kurzantwort: Welche Zahnzusatzversicherung bei 2, 3, 4 oder mehr fehlenden Zähnen?
Die Auswahl verändert sich mit jeder zusätzlichen Zahnlücke erheblich:
- 2 fehlende Zähne: unter anderem Concordia, UKV, Allianz und AXA können interessant sein; bei Mitversicherung der Zahnlücken sind tarifabhängig Beitrags- beziehungsweise Risikozuschläge zu berücksichtigen.
- 3 fehlende Zähne: auch hier kommen unter anderem Concordia, UKV, Allianz und AXA in Betracht; die konkreten Annahmebedingungen und Zuschläge müssen geprüft werden.
- 4 fehlende Zähne: die Auswahl wird deutlich kleiner. Besonders interessant sind hier Concordia mit Beitragszuschlag sowie – je nach konkreter Tarifkonstellation – Continentale mit angepassten Leistungsbegrenzungen beziehungsweise Zahnstaffeln.
- Mehr als 4 fehlende Zähne: dann rücken insbesondere Tarife ohne Gesundheitsfragen in den Vordergrund, beispielsweise von uniVersa, DFV, ERGO oder R+V. Aber Achtung: Aufnahme ohne Gesundheitsfragen bedeutet nicht automatisch, dass die bereits vorhandenen Zahnlücken später mitversichert sind.
Was gilt überhaupt als fehlender Zahn?
Bei Zahnzusatzversicherungen ist mit einem „fehlenden Zahn“ normalerweise ein nicht vorhandener und noch nicht dauerhaft ersetzter Zahn gemeint.
Ein Zahn, der bereits durch ein Implantat oder eine Brücke dauerhaft ersetzt wurde, wird deshalb häufig anders behandelt als eine offene Zahnlücke.
Auch Weisheitszähne oder Zahnlücken, die beispielsweise nach einer kieferorthopädischen Behandlung vollständig geschlossen wurden und nicht mehr versorgt werden können, werden regelmäßig nicht wie klassische ersetzbare Zahnlücken behandelt.
Die exakte Definition ergibt sich jedoch immer aus der jeweiligen Antragsfrage und den Versicherungsbedingungen.
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2 fehlende Zähne: Noch relativ große Tarifauswahl
Bei zwei fehlenden und noch nicht ersetzten Zähnen gibt es noch mehrere interessante Möglichkeiten.
Zu den Anbietern, die wir in dieser Situation genauer prüfen würden, gehören insbesondere Concordia, UKV, Allianz und AXA.
Je nach Tarif können die vorhandenen Zahnlücken gegen einen zusätzlichen Beitrag beziehungsweise Risikozuschlag in den Versicherungsschutz einbezogen werden.
Das kann sehr wertvoll sein. Denn eine offene Zahnlücke kann später beispielsweise mit einer Brücke oder einem Implantat versorgt werden – und genau diese zukünftigen Kosten sind häufig der Grund, weshalb sich Verbraucher mit fehlenden Zähnen überhaupt für eine Zahnzusatzversicherung interessieren.
Concordia bei 2 fehlenden Zähnen
Die Concordia ist bei vorhandenen Zahnlücken besonders interessant, weil sie vergleichsweise transparent mit fehlenden Zähnen umgeht.
Bei der Concordia können grundsätzlich bis zu vier fehlende Zähne versicherbar sein. Je nach Tarif wird dafür ein Beitragszuschlag erhoben.
Damit gehört die Concordia zu den Versicherern, die wir bei mehreren offenen Zahnlücken besonders genau betrachten würden.
Allianz bei 2 fehlenden Zähnen
Auch die Allianz MeinZahnschutz-Tarife sind bei zwei fehlenden Zähnen interessant.
Die Allianz ermöglicht den Abschluss aktuell mit bis zu drei fehlenden, nicht ersetzten Zähnen. Für fehlende Zähne wird ein Risikozuschlag berücksichtigt.
Besonders wichtig: Die Mitversicherung einer vorhandenen Zahnlücke kann bedeuten, dass deren späterer Zahnersatz – beispielsweise durch ein Implantat – im tariflichen Umfang abgesichert werden kann.
Voraussetzung ist insbesondere, dass die entsprechende Versorgung bei Vertragsabschluss noch nicht angeraten, geplant oder begonnen wurde.
UKV ZahnPRIVAT bei 2 fehlenden Zähnen
Auch die Union Krankenversicherung (UKV) sollte bei zwei vorhandenen Zahnlücken in den individuellen Vergleich aufgenommen werden.
Interessant sind insbesondere die leistungsstarken ZahnPRIVAT-Tarife. ZahnPRIVAT bietet je nach gewählter Leistungsstufe 75, 90 oder 100 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten einschließlich der Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Zum versicherten Zahnersatz gehören grundsätzlich beispielsweise Implantate, Kronen und Brücken.
Bei bereits vorhandenen Zahnlücken muss jedoch genau geprüft werden, zu welchen konkreten Annahmebedingungen und mit welchem Zuschlag der gewünschte Versicherungsschutz zustande kommt.
AXA bei 2 fehlenden Zähnen
Auch die aktuellen AXA-Zahntarife gehören bei zwei vorhandenen Zahnlücken in den Vergleich.
Interessant ist die Auswahl zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus. Wer einen möglichen Eigenanteil akzeptieren kann, kann beispielsweise einen 90-Prozent-Schutz mit einer leistungsstärkeren 100-Prozent-Lösung vergleichen.
Bei fehlenden Zähnen ist aber auch bei AXA nicht allein der Erstattungsprozentsatz entscheidend. Zunächst müssen die Annahmebedingungen einschließlich des gegebenenfalls erforderlichen Beitragszuschlags berücksichtigt werden.
3 fehlende Zähne: Welche Zahnzusatzversicherung ist noch möglich?
Bei drei fehlenden Zähnen wird die Auswahl bereits kleiner – es bestehen aber weiterhin interessante Möglichkeiten.
Insbesondere Concordia, UKV, Allianz und AXA sollten abhängig vom konkreten Zahnstatus geprüft werden.
Die Allianz bestätigt beispielsweise ausdrücklich, dass ihre MeinZahnschutz-Tarife mit bis zu drei fehlenden, nicht ersetzten Zähnen abgeschlossen werden können.
Auch hier gilt: Für die Mitversicherung bestehender Zahnlücken können zusätzliche Beiträge beziehungsweise Risikozuschläge anfallen.
Ein solcher Zuschlag ist nicht automatisch negativ. Wenn dadurch eine vorhandene Zahnlücke für einen späteren versicherten Zahnersatz einbezogen werden kann, kann der Mehrbeitrag wirtschaftlich durchaus sinnvoll sein.
4 fehlende Zähne: Concordia wird besonders interessant
Bei vier fehlenden und noch nicht ersetzten Zähnen verändert sich die Situation deutlich.
Viele klassische Zahnzusatzversicherungen mit Gesundheitsprüfung scheiden nun aus.
Eine besonders interessante Ausnahme ist die Concordia. In den veröffentlichten Produktinformationen weist die Concordia ausdrücklich darauf hin, dass bis zu vier fehlende Zähne versicherbar sind.
Für fehlende Zähne wird je nach Tarif ein zusätzlicher Beitrag erhoben. Damit kann die Concordia gerade bei vier offenen Zahnlücken eine der interessantesten klassischen Lösungen mit Gesundheitsprüfung sein.
Continentale bei 4 fehlenden Zähnen
Eine weitere Möglichkeit kann bei vier fehlenden Zähnen die Continentale sein.
Hier ist das Konzept jedoch anders zu betrachten: Statt einer klassischen Mitversicherung gegen einfachen Beitragszuschlag können sich vorhandene Zahnlücken auf die anfänglichen Leistungsbegrenzungen beziehungsweise Zahnstaffeln auswirken.
Deshalb sollte bei vier fehlenden Zähnen genau gerechnet werden: Eine grundsätzlich mögliche Annahme ist nur dann attraktiv, wenn die verbleibenden Leistungsgrenzen zum persönlichen Bedarf passen.
Für diese Konstellation empfehlen wir deshalb den individuellen Vergleich anstelle eines pauschalen Direktabschlusses.
Mehr als 4 fehlende Zähne: Was kann man noch machen?
Fehlen fünf, sechs oder noch mehr Zähne, wird die Auswahl klassischer Tarife mit Gesundheitsprüfung sehr klein.
Dann können Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen eine Alternative sein.
Zu den Anbietern beziehungsweise Tarifwelten, die hier grundsätzlich interessant sein können, gehören unter anderem:
- uniVersa
- Deutsche Familienversicherung (DFV)
- ERGO
- R+V
Hier muss allerdings ein ganz wichtiger Unterschied verstanden werden:
„Ohne Gesundheitsfragen abschließbar“ bedeutet nicht automatisch, dass fünf bereits fehlende Zähne nach Vertragsabschluss auf Kosten der Versicherung durch Implantate ersetzt werden können.
Ein Tarif kann einen Kunden unabhängig von seinem schlechten Zahnstatus aufnehmen und trotzdem die Versorgung der bereits bei Vertragsabschluss vorhandenen Zahnlücken ausschließen.
uniVersa ohne Gesundheitsfragen
Die uniVersa bietet ihre aktuellen Zahnzusatzlösungen ohne Beantwortung von Gesundheitsfragen an.
Das kann insbesondere für Personen interessant sein, die aufgrund einer größeren Anzahl fehlender Zähne bei klassischen Tarifen mit Gesundheitsprüfung kaum noch Auswahl haben.
Die Tarife bieten je nach Leistungsstufe umfangreichen Schutz für zukünftige Zahnbehandlungen und Zahnersatz.
Vor dem Abschluss sollte jedoch genau geprüft werden, welche Leistungen für bereits bei Vertragsbeginn bestehende Zahnlücken gelten. Der Verzicht auf Gesundheitsfragen allein sagt darüber noch nichts aus.
DFV bei mehr als 4 fehlenden Zähnen
Auch die Deutsche Familienversicherung ist bei einem schlechten Zahnstatus interessant, weil der DFV-ZahnSchutz ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden kann.
Die Annahme ist damit auch bei vorhandenen Zahnlücken möglich.
Wichtig: Die bei Vertragsabschluss bereits fehlenden Zähne beziehungsweise bestehenden Zahnlücken sind bei der DFV selbst nicht nachträglich versichert. Versichert werden vielmehr zukünftige, nach Vertragsabschluss neu entstehende Zahnprobleme im Rahmen des gewählten Tarifs.
Das ist ein sehr wichtiger Unterschied zu einem Tarif, der vorhandene Zahnlücken ausdrücklich gegen Zuschlag mitversichert.
ERGO ohne Gesundheitsfragen
Auch bei ERGO gibt es Zahntarife ohne Gesundheitsfragen. Die Dental-Schutz-Tarife werden aktuell in den Leistungsstufen 75, 90 und 100 angeboten und umfassen beispielsweise Implantate, Kronen, Brücken und Prothesen.
Damit kann ERGO gerade dann interessant werden, wenn ein Antragsteller wegen seines Zahnstatus nicht mehr in einen klassischen Tarif mit Gesundheitsprüfung passt.
Davon getrennt zu betrachten ist ERGO Zahnersatz Sofort. Dieser Spezialtarif verfolgt ein anderes Konzept und kann sogar bei bereits angeratenem oder begonnenem Zahnersatz leisten. Er sollte deshalb nicht mit einem normalen langfristigen Zahntarif verwechselt werden.
Für jemanden mit vielen fehlenden Zähnen muss also genau geprüft werden, ob es um die Absicherung zukünftiger Risiken oder bereits um eine konkret angeratene Versorgung geht.
R+V ohne Gesundheitsfragen
Auch bei den entsprechenden R+V-Zahnzusatztarifen werden keine Gesundheitsfragen gestellt.
Das erleichtert den Zugang bei einem schwierigen Zahnstatus erheblich.
Allerdings gilt auch hier eine wichtige Einschränkung: Bereits bei Vertragsabschluss fehlende und noch nicht dauerhaft ersetzte Zähne sind nach den veröffentlichten Tarifinformationen nicht versichert.
R+V kann deshalb bei mehr als vier fehlenden Zähnen eine Möglichkeit für die Absicherung der verbleibenden Zähne und zukünftiger neuer Versicherungsfälle sein – aber nicht zur nachträglichen Finanzierung der bereits bestehenden Zahnlücken.
Mitversicherung oder nur Annahme – der wichtigste Unterschied
Dieser Unterschied ist bei fehlenden Zähnen entscheidend.
Variante 1: Fehlende Zähne werden gegen Zuschlag mitversichert.
Dann kann unter den tariflichen Voraussetzungen auch der spätere Ersatz dieser bereits vorhandenen Zahnlücke versichert sein.
Variante 2: Der Tarif stellt keine Gesundheitsfragen.
Dann kann der Vertrag trotz vieler fehlender Zähne zustande kommen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die bereits vorhandenen Lücken versichert sind.
Wer also fünf Zähne verloren hat und diese fünf Zähne möglichst bald durch Implantate ersetzen möchte, benötigt eine völlig andere Prüfung als jemand mit fünf alten Zahnlücken, der lediglich seine verbleibenden Zähne gegen zukünftige Risiken absichern möchte.
Was gilt, wenn ein Implantat bereits angeraten wurde?
Auch das ist entscheidend.
Ein fehlender Zahn kann bei bestimmten Versicherern grundsätzlich gegen Zuschlag versicherbar sein. Hat der Zahnarzt für genau diese Zahnlücke aber bereits ein Implantat, eine Brücke oder einen anderen Zahnersatz angeraten, kann diese konkrete Versorgung bereits als vorvertraglich bekannte Behandlung gelten.
Dann hilft auch ein ansonsten sehr leistungsstarker Tarif nicht automatisch weiter.
Deshalb sollte vor Antragstellung geklärt werden, was tatsächlich in der Patientenakte dokumentiert wurde.
Welche Lösung ist bei 2 fehlenden Zähnen sinnvoll?
Concordia, UKV, Allianz und AXA gehören hier in den Vergleich. Entscheidend sind Zuschlag, Tarifleistung und die Frage, ob die beiden vorhandenen Zahnlücken tatsächlich in den Versicherungsschutz einbezogen werden.
Welche Lösung ist bei 3 fehlenden Zähnen sinnvoll?
Auch bei drei fehlenden Zähnen können Concordia, UKV, Allianz und AXA noch interessante Möglichkeiten bieten. Allianz bestätigt beispielsweise öffentlich die Abschlussmöglichkeit mit bis zu drei fehlenden, nicht ersetzten Zähnen.
Welche Lösung ist bei 4 fehlenden Zähnen sinnvoll?
Bei vier offenen Zahnlücken wird die Concordia besonders interessant. Dort können laut veröffentlichten Produktinformationen bis zu vier fehlende Zähne versicherbar sein. Zusätzlich sollte die Continentale unter Berücksichtigung der veränderten Leistungsstaffel geprüft werden.
Welche Lösung ist bei 5 oder mehr fehlenden Zähnen sinnvoll?
Dann rücken Tarife ohne Gesundheitsfragen wie uniVersa, DFV, ERGO oder R+V stärker in den Fokus.
Hier geht es allerdings häufig nicht mehr darum, die bereits vorhandenen fünf oder mehr Zahnlücken nachträglich abzusichern. Vielmehr kann der Schutz der noch vorhandenen Zähne und zukünftiger neu eintretender Versicherungsfälle im Vordergrund stehen.
FAQ: Zahnzusatzversicherung bei mehreren fehlenden Zähnen
Kann ich eine Zahnzusatzversicherung mit zwei fehlenden Zähnen abschließen?
Ja. Unter anderem Concordia, UKV, Allianz und AXA können je nach persönlicher Situation infrage kommen. Bei der Mitversicherung vorhandener Zahnlücken können Zuschläge anfallen.
Kann ich mich mit drei fehlenden Zähnen noch versichern?
Ja. Auch bei drei fehlenden Zähnen bestehen noch verschiedene Möglichkeiten. Die Auswahl ist allerdings bereits kleiner als bei einem oder zwei fehlenden Zähnen.
Welche Zahnzusatzversicherung nimmt vier fehlende Zähne?
Besonders interessant ist die Concordia, die laut ihren veröffentlichten Produktinformationen bis zu vier fehlende Zähne versichern kann. Je nach Tarif fällt dafür ein Zuschlag an. Auch die Continentale kann abhängig von der konkreten Tarifkonstellation eine Möglichkeit darstellen, wobei die Leistungsstaffel genau geprüft werden sollte.
Welche Zahnzusatzversicherung nimmt mehr als vier fehlende Zähne?
Bei fünf oder mehr Zahnlücken können Tarife ohne Gesundheitsfragen, beispielsweise von uniVersa, DFV, ERGO oder R+V, interessant sein. Die Aufnahme bedeutet aber nicht automatisch, dass die bereits fehlenden Zähne mitversichert sind.
Kann ich einen bereits fehlenden Zahn später durch ein versichertes Implantat ersetzen?
Das hängt vom Tarif ab. Wird die bestehende Zahnlücke ausdrücklich gegen Zuschlag mitversichert und war die Versorgung bei Vertragsabschluss noch nicht angeraten oder begonnen, kann ein späteres Implantat grundsätzlich im tariflichen Rahmen versichert sein. Bei anderen Tarifen bleiben bereits vorhandene Zahnlücken dagegen dauerhaft ausgeschlossen.
Zählt ein Implantat als fehlender Zahn?
Ein bereits dauerhaft durch ein Implantat ersetzter Zahn wird normalerweise nicht wie eine offene Zahnlücke behandelt. Entscheidend ist aber immer die konkrete Formulierung der Antragsfrage.
Fazit: Je mehr Zähne fehlen, desto wichtiger wird die richtige Tarifauswahl
Bei zwei oder drei fehlenden Zähnen bestehen noch mehrere interessante Möglichkeiten. Concordia, UKV, Allianz und AXA gehören dann in einen individuellen Vergleich.
Bei vier fehlenden Zähnen wird die Auswahl deutlich kleiner. Concordia ist hier aufgrund der Möglichkeit, bis zu vier fehlende Zähne zu versichern, besonders interessant. Auch die Continentale sollte unter Berücksichtigung ihrer Leistungsbegrenzungen geprüft werden.
Bei mehr als vier fehlenden Zähnen verschiebt sich die Strategie. Tarife ohne Gesundheitsfragen von uniVersa, DFV, ERGO oder R+V können dann einen neuen Versicherungsschutz ermöglichen. Allerdings muss sehr genau zwischen der Annahme des Kunden und der tatsächlichen Mitversicherung seiner bereits bestehenden Zahnlücken unterschieden werden.
Gerade bei mehreren fehlenden Zähnen ist deshalb ein Tarifvergleich anhand des tatsächlichen Zahnstatus wesentlich aussagekräftiger als eine allgemeine Bestenliste.
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