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Württembergische ZahnSchutz Kompakt Plus: 75 % Zahnersatz, aber 100 % Zahnbehandlung

vom 03.08.2026

Württembergische ZahnSchutz Kompakt Plus ist ein ungewöhnlicher Tarif: Der Zahnersatzschutz liegt bei 75 Prozent, während wichtige Zahnbehandlungen über ZZBPlus zu 100 Prozent abgesichert werden.

Damit verfolgt der Tarif kein Rundum-sorglos-Konzept. Der Versicherte übernimmt bei hochwertigem Zahnersatz bewusst einen größeren Eigenanteil selbst und spart dafür laufenden Beitrag.

Gleichzeitig sind Implantate, Inlays, Veneers und Knochenaufbau grundsätzlich versichert. Hochwertige Kunststofffüllungen, Wurzel- und Parodontalbehandlungen werden über den Plus-Baustein zu 100 Prozent abgesichert.

Zusätzlich stehen bis zu 150 Euro PZR, 200 Euro Schmerzausschaltung und 500 Euro jährlich für Schienentherapie zur Verfügung.

Für Menschen mit ausreichenden eigenen Rücklagen kann dieses Konzept durchaus interessant sein.

ZahnSchutz Kompakt Plus kurz zusammengefasst

Die Kurzantwort: ZZ75 übernimmt grundsätzlich 75 Prozent für hochwertigen Zahnersatz einschließlich einer möglichen GKV-Leistung.

Der zusätzliche Baustein ZZBPlus übernimmt wichtige Zahnbehandlungen dagegen grundsätzlich zu 100 Prozent.

Implantate, Inlays, Veneers und Knochenaufbau gehören zum Zahnersatzschutz.

Für professionelle Zahnreinigung stehen bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung.

Schmerzlindernde Maßnahmen werden mit bis zu 200 Euro und Schienentherapie mit bis zu 500 Euro jährlich abgesichert.

Es gibt keine klassische Wartezeit.

Kompakt Plus oder Kompakt? Auf den Zusatz „Plus“ achten

Die hier betrachtete Tarifkombination besteht aus ZZ75 + ZZBPlus.

Sie unterscheidet sich vom aktuell öffentlich hervorgehobenen ZahnSchutz Kompakt aus ZZ75 + ZZB.

Der Zahnersatzbaustein ZZ75 ist vergleichbar, der Zahnbehandlungsbaustein unterscheidet sich jedoch.

Wer online lediglich nach „Württembergische ZahnSchutz Kompakt“ sucht, kann deshalb auf andere PZR- und Zusatzleistungen sowie einen niedrigeren Beitrag stoßen.

Für einen fachlich korrekten Vergleich muss immer die vollständige Tarifkombination betrachtet werden.

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Mir ist besonders wichtig:

75 Prozent für hochwertigen Zahnersatz

ZahnSchutz Kompakt Plus übernimmt grundsätzlich 75 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten einschließlich einer möglichen GKV-Leistung.

Versichert sind unter anderem:

Was bedeuten 75 Prozent praktisch?

Der Eigenanteil beträgt bei einer vollständig tarifgemäßen höherwertigen Versorgung grundsätzlich 25 Prozent.

Vereinfacht bedeutet das:

  • 1.000 Euro Gesamtkosten: etwa 250 Euro Eigenanteil
  • 3.000 Euro: etwa 750 Euro
  • 5.000 Euro: etwa 1.250 Euro
  • 10.000 Euro: etwa 2.500 Euro

Damit ist klar: ZahnSchutz Kompakt Plus ist kein Tarif für Kunden, die hohe Zahnersatzrechnungen vollständig auf einen Versicherer übertragen möchten.

Wann können 75 Prozent trotzdem sinnvoll sein?

Versicherungsschutz ist immer auch eine Frage der eigenen finanziellen Tragfähigkeit.

Wer über ausreichende Rücklagen verfügt, muss möglicherweise nicht die letzten 25 Prozent jeder Zahnersatzrechnung ebenfalls versichern.

Ein Kunde mit einer soliden Liquiditätsreserve kann bewusst einen Eigenanteil übernehmen und dafür die laufenden Versicherungsbeiträge reduzieren.

Der Tarif eignet sich deshalb eher für die Kombination aus Versicherung und Eigenvorsorge als für maximale Kostenerstattung.

Implantate zu 75 Prozent

Auch Implantate gehören zum Leistungsumfang des günstigeren ZZ75.

Die tarifliche Erstattung beträgt grundsätzlich 75 Prozent einschließlich möglicher GKV-Leistung.

Bei einer größeren Implantatrechnung kann damit ein relevanter Eigenanteil verbleiben.

Beispiel: Implantat für 3.500 Euro

Bei 3.500 Euro erstattungsfähigen Gesamtkosten entsprechen 75 Prozent 2.625 Euro Gesamtleistung.

Der theoretische verbleibende Eigenanteil beträgt 875 Euro.

Genau dieses Beispiel verwendet auch die Württembergische zur Veranschaulichung ihres Kompakt-Schutzes.

Ohne Zusatzversicherung wäre der Eigenanteil in diesem Beispiel deutlich höher.

Knochenaufbau

Auch Knochenaufbaumaßnahmen im Rahmen einer Implantatversorgung sind grundsätzlich versichert.

Damit ist der tarifliche Leistungsumfang medizinisch breiter als ein reiner Basisschutz, der lediglich Implantat und Krone betrachtet.

Inlays und Veneers

Inlays gehören ebenfalls zum Zahnersatz und werden mit dem jeweiligen ZZ75-Satz berücksichtigt.

Veneers können nach der Tarifübersicht bis Zahn 8 versichert sein.

Bei medizinisch notwendigen hochwertigen Versorgungen kann dadurch ein erheblicher Anteil der Rechnung übernommen werden.

GOZ über dem Höchstsatz

Auch der günstigste der hier betrachteten Zahnersatzbausteine kann bei entsprechender Honorarvereinbarung über die üblichen GOZ-Höchstsätze hinaus leisten.

Das ist bemerkenswert, da eine solche Gebührenregelung keineswegs in jedem günstigen Zahnzusatztarif enthalten ist.

Für Kunden, die bewusst hoch spezialisierte Zahnärzte nutzen möchten, kann dies langfristig wertvoll sein.

100 Prozent Zahnbehandlung

Hier zeigt sich, warum die Kombination mit ZZBPlus interessant ist.

Trotz nur 75 Prozent Zahnersatz werden wichtige Zahnbehandlungen grundsätzlich zu 100 Prozent abgesichert.

Dazu gehören insbesondere:

Damit ist der Zahnerhalt deutlich stärker abgesichert, als der Name eines 75-Prozent-Tarifs vermuten lässt.

Warum wir diesen Aufbau fachlich sinnvoll finden

Große Zahnersatzrechnungen treten vergleichsweise selten auf.

Füllungen, Wurzelbehandlungen und Maßnahmen zum Zahnerhalt können dagegen während eines langen Versicherungslebens häufiger relevant werden.

Wer einen Teil des großen Zahnersatzrisikos selbst tragen kann, aber laufende Zahnbehandlungen möglichst umfassend absichern möchte, findet deshalb ein interessantes Tarifkonzept.

PZR bis 150 Euro jährlich

ZZBPlus übernimmt professionelle Zahnreinigung zu 100 Prozent bis maximal 150 Euro pro Kalenderjahr.

Damit ist die PZR-Leistung in der hier betrachteten Plus-Kombination genauso hoch wie im ZahnSchutz Premium.

Das ist ein entscheidender Unterschied zur aktuell öffentlich beworbenen einfachen Kompakt-Kombination mit ZZB.

Schmerzausschaltung bis 200 Euro

Für besondere schmerzlindernde Maßnahmen stehen 100 Prozent bis maximal 200 Euro jährlich zur Verfügung.

Für Angstpatienten kann das beispielsweise bei Sedierungsverfahren, Lachgas oder vergleichbaren versicherten Maßnahmen hilfreich sein.

Schienentherapie bis 500 Euro

Auch der günstigere Zahnersatzbaustein lässt sich mit dem starken ZZBPlus kombinieren.

Dadurch stehen bis zu 500 Euro pro Jahr für Schienentherapie zur Verfügung.

Das unterstreicht, dass „Kompakt Plus“ nicht mit einem klassischen abgespeckten Billigtarif gleichgesetzt werden sollte.

Kein Bleaching

Eine eigenständige kosmetische Bleaching-Leistung ist nicht Bestandteil der Kombination.

Bei einem preisorientierten Tarifkonzept halten wir das für gut vertretbar.

Kieferorthopädie

Auch ZahnSchutz Kompakt Plus enthält KFO-Leistungen.

Bei Kindern und Jugendlichen können KIG 1 bis 5 berücksichtigt werden.

Moderne Behandlungstechniken wie Keramikbrackets, Aligner, farblose Bögen, Lingualtechnik und Retainer können im tariflichen Rahmen eingeschlossen sein.

Der maximale KFO-Schutz fällt allerdings geringer aus als beim Premiumtarif.

Für Familien: Premium mitrechnen

Gerade wenn der Tarif primär wegen einer möglichen Zahnspange für ein Kind abgeschlossen wird, sollte ZahnSchutz Premium verglichen werden.

Der Premiumtarif stellt ein deutlich größeres KFO-Budget zur Verfügung.

Bei einem Erwachsenen ohne KFO-Bedarf kann dieser Unterschied dagegen deutlich weniger relevant sein.

Keine Wartezeit

Auch ZahnSchutz Kompakt Plus verzichtet auf klassische Wartezeiten.

Bereits bekannte oder angeratene Behandlungen werden dadurch allerdings nicht rückwirkend versichert.

Zahnstaffel des ZZ75

Die Anfangsstaffel ist niedriger als bei ZZ90 und ZZ100:

  • 1. Kalenderjahr: maximal 800 Euro
  • 1. bis 2. Kalenderjahr: insgesamt 1.600 Euro
  • 1. bis 3. Kalenderjahr: insgesamt 2.400 Euro
  • 1. bis 4. Kalenderjahr: insgesamt 3.200 Euro
  • ab dem 5. Kalenderjahr: keine entsprechende Begrenzung mehr

Ist die Staffel schwach?

Im Vergleich zum 90er und 100er ist sie klar niedriger.

Das passt allerdings zum gesamten Konzept eines günstigeren 75-Prozent-Tarifs.

Wer kurz nach Abschluss eine hohe neu eintretende Implantatrechnung erhält, kann durch die Staffel deutlich eingeschränkt werden.

Bei einem langfristig gehaltenen Vertrag entfällt die Begrenzung ab dem fünften Kalenderjahr.

Fehlende Zähne können mitversichert werden

Auch im ZZ75 sind bis zu drei fehlende Zähne grundsätzlich versicherbar.

Je fehlendem Zahn wird ein Zuschlag von 25 Prozent des ZZ75-Grundbeitrags erhoben.

Bei mindestens zwei fehlenden Zähnen gelten zusätzlich reduzierte Anfangshöchstbeträge.

Reduzierte Anfangsstaffel

  • 1. Kalenderjahr: 800 Euro
  • 1. bis 2. Kalenderjahr: 1.600 Euro
  • 1. bis 3. Kalenderjahr: 2.400 Euro
  • 1. bis 4. Kalenderjahr: 3.200 Euro

Bei diesem Tarif entspricht die im Vergleich angegebene Staffel bei mehreren fehlenden Zähnen weitgehend dem ohnehin niedrigeren ZZ75-Niveau.

Entscheidend bleibt die Möglichkeit, bereits vorhandene Zahnlücken grundsätzlich in den zukünftigen Versicherungsschutz einzuschließen.

Gesundheitsfragen

Auch beim Kompakt-Tarif wird nach dem Zahnstatus gefragt.

Neben fehlenden Zähnen spielen unter anderem bereits vorhandener Zahnersatz und Zahnbetterkrankungen eine Rolle.

Ab vier fehlenden Zähnen ist ein Abschluss nach den vorliegenden Annahmeregeln nicht möglich.

Privatzahnarzt ohne Kassenzulassung

Wird eine Behandlung bei einem reinen Privatzahnarzt durchgeführt und leistet die gesetzliche Krankenversicherung deshalb nicht, gilt nicht automatisch die normale 75-Prozent-Erstattung.

Es wird ein fiktiver GKV-Anteil berücksichtigt.

Im ZZBPlus-Bereich kann ebenfalls eine reduzierte Erstattung gelten, wenn eine normalerweise vorgesehene GKV-Leistung nicht genutzt wird.

Wer überwiegend normale Kassenzahnärzte besucht, dürfte davon selten betroffen sein.

Für reine Privatzahnarztnutzer ist die Klausel dagegen wichtig.

Beiträge ZahnSchutz Kompakt Plus

Die Kombination ZZ75 + ZZBPlus kostet nach der vorliegenden Übersicht:

  • 0 bis 20 Jahre: 25,22 Euro monatlich
  • 21 bis 30 Jahre: 15,46 Euro
  • 31 bis 40 Jahre: 18,44 Euro
  • 41 bis 50 Jahre: 22,27 Euro
  • 51 bis 60 Jahre: 27,56 Euro
  • ab 61 Jahre: 30,58 Euro

Der Tarif bildet keine Alterungsrückstellungen.

Wichtig: Die aktuell öffentlich beworbene Kompakt-Kombination mit ZZB ist günstiger. Die hier angegebenen Beiträge beziehen sich ausdrücklich auf die Plus-Kombination aus dem Tarifvergleich.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein Versicherter zwischen 21 und 30 Jahren zahlt 15,46 Euro monatlich beziehungsweise 185,52 Euro im Jahr.

Das ist für 75 Prozent Zahnersatz auf den ersten Blick nicht extrem billig.

Man muss allerdings berücksichtigen, dass hier der leistungsstärkere ZZBPlus integriert ist.

Dadurch erhält der Kunde unter anderem 100 Prozent Zahnbehandlung, 150 Euro PZR, 200 Euro Schmerzausschaltung und bis zu 500 Euro Schienentherapie.

Kompakt Plus oder Komfort Plus?

Zwischen 21 und 30 Jahren kostet Komfort Plus 20,05 Euro statt 15,46 Euro.

Die Differenz beträgt 4,59 Euro monatlich beziehungsweise 55,08 Euro pro Jahr.

Dafür steigt die Zahnersatzleistung von 75 auf 90 Prozent und die Anfangsstaffel erhöht sich deutlich.

Für viele junge Erwachsene halten wir diesen Aufpreis für attraktiv.

Kompakt Plus oder Premium?

Premium kostet in derselben Altersgruppe 23,89 Euro.

Die Differenz zum Kompakt Plus beträgt 8,43 Euro monatlich beziehungsweise 101,16 Euro im Jahr.

Dafür steigt der Zahnersatzschutz von 75 auf 100 Prozent.

Wer maximale Kostensicherheit möchte, sollte diesen Unterschied gegenrechnen.

Wann würden wir Kompakt Plus wählen?

Vor allem dann, wenn ein Versicherter bewusst einen hohen Eigenanteil selbst tragen kann und möchte.

Ein Kunde mit stabilen finanziellen Rücklagen braucht möglicherweise keinen vollständigen 100-Prozent-Schutz.

Gleichzeitig kann ihm eine starke Absicherung häufigerer Zahnbehandlungen wichtig sein.

Genau für dieses Profil finden wir ZZ75 + ZZBPlus interessant.

Was gefällt uns?

  • 75 Prozent hochwertiger Zahnersatz
  • 100 Prozent Zahnbehandlung
  • Implantate
  • Knochenaufbau
  • Inlays und Veneers
  • GOZ auch über Höchstsatz möglich
  • 150 Euro PZR
  • 200 Euro Schmerzausschaltung
  • 500 Euro Schienentherapie
  • keine Wartezeit
  • bis zu drei fehlende Zähne grundsätzlich versicherbar

Welche Einschränkungen sind relevant?

Der wichtigste Punkt ist der 25-prozentige Eigenanteil bei hochwertigem Zahnersatz.

Bei einer großen Implantatversorgung kann dieser schnell vierstellig werden.

Die Anfangsstaffel ist niedriger als bei ZZ90 und ZZ100.

Das PZR-Budget ist auf 150 Euro begrenzt.

Bleaching ist nicht versichert.

Bei reinen Privatzahnärzten kann die fiktive GKV-Anrechnung relevant werden.

Der Tarif bildet außerdem keine Alterungsrückstellungen.

Für wen eignet sich ZahnSchutz Kompakt Plus?

Wir sehen den Tarif insbesondere bei preisbewussten Versicherten mit ausreichenden finanziellen Rücklagen.

Er eignet sich für Menschen, die große Zahnersatzrechnungen erheblich reduzieren, aber nicht zwingend vollständig absichern möchten.

Gleichzeitig sollte Wert auf eine starke Absicherung von Zahnbehandlungen gelegt werden.

Wer dagegen möglichst geringe Eigenanteile bei Implantaten und Kronen wünscht, sollte Komfort Plus oder Premium wählen.

Unser Fazit zum ZahnSchutz Kompakt Plus

ZahnSchutz Kompakt Plus ist kein klassischer Billigtarif, sondern eine interessante Kombination aus Eigenbeteiligung und starkem Zahnerhalt.

75 Prozent Zahnersatz sind weniger als bei vielen heutigen Spitzentarifen. Die 100-Prozent-Absicherung wichtiger Zahnbehandlungen über ZZBPlus hebt den Tarif aber deutlich von einfachen 70- oder 75-Prozent-Produkten ab.

Wer größere Eigenanteile finanziell problemlos tragen kann, erhält ein interessantes Gesamtpaket.

Für jüngere Kunden würden wir aufgrund der relativ überschaubaren Aufpreise allerdings immer auch ZZ90 beziehungsweise ZZ100 vergleichen.

Unsere Preis-Leistungs-Bewertung: gut bis sehr gut für Kunden, die Versicherungsschutz bewusst mit eigenen Rücklagen kombinieren.

Ihr direkter Draht zur unseren Experten:  040 / 357 358 48
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