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die Bayerische ZAHN Smart im Test: 75 % Zahnschutz ab 4,80 Euro

vom 14.07.2026

ZAHN Smart ist der günstige Einstiegstarif der Bayerischen. Er übernimmt grundsätzlich 75 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für hochwertigen Zahnersatz und Zahnbehandlung.

Implantate, Kronen, Brücken, Inlays, Veneers und Knochenaufbau sind grundsätzlich versichert. Für professionelle Zahnreinigung stehen bis zu 80 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung.

Der Tarif besitzt keine klassische Wartezeit und wird im Gegensatz zu Komfort und Prestige nicht regionalisiert kalkuliert.

Allerdings ist der Leistungsumfang deutlich schlanker: Kieferorthopädie, Bleaching und besondere schmerzstillende Zusatzleistungen gehören nicht zum normalen Smart-Leistungsbild.

Damit richtet sich Smart vor allem an Versicherte, die einen günstigen Basisschutz suchen und größere Eigenanteile bewusst selbst tragen können.

ZAHN Smart kurz zusammengefasst

Die Kurzantwort: Smart übernimmt grundsätzlich 75 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlung.

Bei der einfachen gesetzlichen Regelversorgung können 100 Prozent erreicht werden.

Implantate, Inlays und Knochenaufbau sind versichert.

Professionelle Zahnreinigung wird zu 100 Prozent bis maximal 80 Euro pro Kalenderjahr erstattet.

Kieferorthopädie gehört nicht zum Versicherungsschutz.

Bleaching ist ebenfalls nicht versichert.

Eine klassische Wartezeit gibt es nicht.

75 Prozent Zahnersatz

Beim hochwertigen Zahnersatz übernimmt ZAHN Smart grundsätzlich 75 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten einschließlich möglicher GKV-Leistung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Implantate
  • Kronen
  • Brücken
  • Prothesen
  • Inlays
  • Veneers
  • Knochenaufbau
  • Material- und Laborkosten
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Mir ist besonders wichtig:

Wie viel Eigenanteil bleibt?

Bei hochwertigem Zahnersatz verbleiben grundsätzlich 25 Prozent Eigenanteil.

  • 1.000 Euro Gesamtkosten: rund 250 Euro
  • 3.000 Euro: rund 750 Euro
  • 5.000 Euro: rund 1.250 Euro
  • 10.000 Euro: rund 2.500 Euro

Damit ist Smart klar kein Tarif für jemanden, der möglichst jede Zahnarztrechnung auf null reduzieren möchte.

Wann können 75 Prozent trotzdem sinnvoll sein?

Versicherungsschutz muss nicht zwingend jede Rechnung vollständig übernehmen.

Wer ausreichend finanzielle Rücklagen besitzt, kann bewusst einen Teil des Zahnersatzrisikos selbst tragen.

Dafür ist der laufende Beitrag erheblich niedriger als bei einem Premiumtarif.

Gerade bei jüngeren Erwachsenen kann Smart deshalb eine interessante Basissicherung darstellen.

Implantate

Auch im günstigen Smart-Tarif sind Implantate grundsätzlich mitversichert.

Die Erstattung erfolgt entsprechend dem Tarifniveau zu 75 Prozent einschließlich möglicher GKV-Vorleistung.

Bei einer Implantatrechnung über 3.000 Euro können damit vereinfacht rund 750 Euro Eigenanteil verbleiben.

Knochenaufbau

Medizinisch notwendiger Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversorgung gehört ebenfalls zum Leistungsumfang.

Das ist für einen günstigen Einstiegstarif positiv.

Inlays und Veneers

Auch Inlays sind versichert.

Medizinisch notwendige Veneers werden nach dem vorliegenden Vergleich bis Zahn 8 berücksichtigt.

Damit ist der eigentliche Zahnersatzkatalog relativ breit, auch wenn der Erstattungssatz niedrig bleibt.

75 Prozent Zahnbehandlung

Anders als Komfort und Prestige übernimmt Smart auch Zahnbehandlungen nur zum 75-Prozent-Niveau einschließlich möglicher GKV-Leistung.

Das betrifft beispielsweise:

Bei der einfachen Regelversorgung können dagegen 100 Prozent erreicht werden.

Ist das ein großer Nachteil?

Formal ja, weil Komfort und Prestige Zahnbehandlungen zu 100 Prozent absichern.

Praktisch hängt die Bedeutung vom jeweiligen Rechnungsbetrag ab.

Bei einer privaten Mehrkostenrechnung von 400 Euro entsprechen 25 Prozent beispielsweise 100 Euro Eigenanteil.

Bei einer großen Implantatversorgung können die absoluten Unterschiede erheblich größer ausfallen.

PZR bis 80 Euro pro Jahr

Professionelle Zahnreinigung wird zu 100 Prozent bis maximal 80 Euro pro Kalenderjahr erstattet.

Das ist ein relativ kleines Prophylaxebudget.

Eine PZR kann je nach Zahnarzt bereits mehr als 80 Euro kosten.

Für eine einzelne günstige Zahnreinigung kann das Budget ausreichen, bei höheren Rechnungen bleibt ein Eigenanteil.

Kein Bleaching

Bleaching ist im Smart-Tarif nicht versichert.

Das ist angesichts des günstigen Einstiegskonzepts nachvollziehbar.

Keine Kieferorthopädie

Smart bietet keine regulären kieferorthopädischen Leistungen.

Für Eltern, die einen Tarif insbesondere wegen einer möglichen Zahnspange des Kindes suchen, ist Smart deshalb aus unserer Sicht nicht geeignet.

Komfort und Prestige bieten hier deutlich umfangreicheren Schutz.

Keine besondere Schmerzausschaltung

Auch ein gesondertes Budget für besondere schmerzstillende Maßnahmen ist im Smart-Tarif nicht vorgesehen.

Für Angstpatienten können die höheren Tarifstufen deshalb interessanter sein.

Keine Wartezeit

Auch der günstigste Tarif besitzt keine klassische Wartezeit.

Versicherungsschutz kann grundsätzlich direkt ab Versicherungsbeginn bestehen.

Bereits bekannte oder angeratene Behandlungen werden dadurch jedoch nicht automatisch versichert.

Zahnstaffel des ZAHN Smart

  • 1. Kalenderjahr: maximal 500 Euro
  • 1. bis 2. Kalenderjahr: insgesamt 1.000 Euro
  • 1. bis 3. Kalenderjahr: insgesamt 1.500 Euro
  • 1. bis 4. Kalenderjahr: insgesamt 2.000 Euro

Danach entfällt die allgemeine Anfangsbegrenzung.

Ist 500 Euro im ersten Jahr wenig?

Ja, im Vergleich zu leistungsstärkeren Tarifen ist die Anfangsleistung niedrig.

Schon ein einzelner größerer Zahnersatzfall kann die Grenze überschreiten.

Das passt allerdings zum gesamten Konzept eines sehr günstig kalkulierten Einstiegstarifs.

Wer von Beginn an eine hohe Absicherung gegen größere Zahnersatzkosten möchte, sollte Komfort oder Prestige wählen.

Vorversicherung kann angerechnet werden

Auch im Smart-Tarif kann eine bestehende Zahnzusatzversicherung die Zahnstaffel verkürzen.

Die Anforderungen sind sogar niedriger als in den höheren Tarifstufen.

Die Vorversicherung muss mindestens 50 Prozent Zahnersatzleistung bieten.

Je nach Dauer kann die Smart-Staffel auf drei, zwei oder ein Jahr reduziert beziehungsweise nach vier Jahren vollständig angerechnet werden.

Fehlende Zähne

Nach dem aktuellen Tarifvergleich gilt auch im Smart-Tarif eine strenge Annahmeregel.

Bereits ein fehlender und noch nicht ersetzter Zahn führt dazu, dass ein regulärer Abschluss nicht möglich ist.

Das unterscheidet Smart deutlich von einigen günstigen Tarifen anderer Versicherer, die Zahnlücken zumindest mit Ausschluss oder Zuschlag akzeptieren.

Gesundheitsprüfung

Auch Smart besitzt Gesundheitsfragen.

Gefragt wird unter anderem nach:

40 Prozent Abzug ohne GKV-Vorleistung

Auch Smart enthält die besondere GKV-Anrechnung.

Wer eine zustehende Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung nicht nutzt, muss mit einer pauschalen Anrechnung von 40 Prozent rechnen.

Das kann insbesondere bei reinen Privatzahnärzten oder bestimmten Auslandsbehandlungen relevant sein.

GOZ nur bis 3,5-fach

Eine Erstattung oberhalb des 3,5-fachen GOZ-Höchstsatzes ist nicht vorgesehen.

Für einen günstigen Einstiegstarif ist das nicht ungewöhnlich.

Wer regelmäßig hoch spezialisierte Privatbehandler nutzt, sollte dennoch einen Tarif mit weitergehender Gebührenregelung vergleichen.

Smart wird nicht regionalisiert

Ein interessanter Unterschied zu Komfort und Prestige ist die Beitragsberechnung.

ZAHN Smart wird laut aktuellem Tarifvergleich nicht nach Stadt- oder Landregion unterschieden.

Der Beitrag hängt damit primär von der Altersgruppe ab.

Beiträge ZAHN Smart

  • 0 bis 15 Jahre: 4,80 Euro monatlich
  • 16 bis 20 Jahre: 6,50 Euro
  • 21 bis 30 Jahre: 10,90 Euro
  • 31 bis 35 Jahre: 12,70 Euro
  • 36 bis 40 Jahre: 14,60 Euro
  • 41 bis 45 Jahre: 17,10 Euro
  • 46 bis 50 Jahre: 19,50 Euro
  • 51 bis 55 Jahre: 22,60 Euro
  • 56 bis 60 Jahre: 25,10 Euro
  • 61 bis 65 Jahre: 28,30 Euro
  • 66 bis 70 Jahre: 30,20 Euro

Alterungsrückstellungen werden nicht gebildet.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Zwischen 21 und 30 Jahren kostet ZAHN Smart lediglich 10,90 Euro monatlich beziehungsweise 130,80 Euro jährlich.

Damit ist der Tarif klar preisorientiert.

Der Versicherte erhält trotzdem Schutz für Implantate, Inlays, Kronen, Brücken, Zahnbehandlung und PZR.

Allerdings verbleiben bei Zahnersatz und Zahnbehandlung 25 Prozent Eigenanteil und die Anfangsstaffel ist niedrig.

Smart oder Komfort?

Gerade für jüngere Erwachsene lohnt sich ein Vergleich.

Smart kostet zwischen 21 und 30 Jahren 10,90 Euro.

Komfort kostet je nach Region bereits mehr, bietet dafür aber:

  • 100 statt 75 Prozent Zahnbehandlung
  • 80 beziehungsweise 90 statt 75 Prozent Zahnersatz
  • 150 statt 80 Euro PZR
  • Kieferorthopädie
  • schmerzstillende Zusatzleistungen
  • eine deutlich höhere Zahnstaffel

Wer finanziell nur einen günstigen Grundschutz möchte, kann Smart wählen.

Wer ein umfassenderes Leistungsniveau sucht, erhält beim Komfort jedoch einen erheblichen Mehrwert.

Was gefällt uns?

  • sehr günstiger Einstieg
  • 75 Prozent Zahnersatz
  • Implantate
  • Knochenaufbau
  • Inlays und Veneers
  • 75 Prozent Zahnbehandlung
  • 80 Euro PZR
  • keine Wartezeit
  • keine regionale Beitragsdifferenzierung
  • Anrechnung einer geeigneten Vorversicherung

Welche Schwächen sind relevant?

25 Prozent Eigenanteil bei Zahnersatz und Zahnbehandlung können bei großen Rechnungen erheblich sein.

Das PZR-Budget ist mit 80 Euro relativ niedrig.

Kieferorthopädie ist nicht versichert.

Bleaching und besondere Schmerzausschaltung fehlen.

Die Zahnstaffel beginnt lediglich mit 500 Euro.

Die GOZ-Leistung endet bei 3,5-fach.

Ohne GKV-Vorleistung werden 40 Prozent angerechnet.

Bereits ein fehlender Zahn kann einen Neuabschluss verhindern.

Für wen eignet sich ZAHN Smart?

Der Tarif ist vor allem für preisbewusste Versicherte interessant, die größere Eigenanteile aus eigenen Rücklagen tragen können.

Er eignet sich als günstige Basisabsicherung gegen einen Teil hoher Zahnarztkosten.

Für Familien mit KFO-Bedarf, Menschen mit sehr hohen Ansprüchen an Zahnersatz oder Versicherte, die möglichst geringe Eigenanteile wünschen, sind Komfort und Prestige geeigneter.

Unser Fazit zum ZAHN Smart

ZAHN Smart ist ein konsequent kalkulierter Einstiegstarif.

Für 10,90 Euro monatlich bei jungen Erwachsenen erhält man bereits Schutz für hochwertige Zahnversorgung, Implantate und Zahnbehandlung.

Man muss allerdings akzeptieren, dass 25 Prozent der Kosten selbst getragen werden und die Anfangsstaffel relativ niedrig ist.

Die fehlenden KFO- und Bleaching-Leistungen passen zum günstigen Konzept.

Wer bewusst Versicherung und eigene Rücklagen kombinieren möchte, kann Smart interessant finden.

Unsere Preis-Leistungs-Bewertung: gut für preisbewusste Kunden mit eigener finanzieller Reserve.

Ihr direkter Draht zur unseren Experten:  040 / 357 358 48
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