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ERGO Dental-Schutz 90 im Test: 90 % Zahnersatz, aber 100 % Zahnbehandlung

vom 21.07.2026

ERGO Dental-Schutz 90 in Kombination mit Dental-Vorsorge Premium ist deutlich leistungsstärker, als die Zahl 90 zunächst vermuten lässt. Die 90 Prozent beziehen sich in erster Linie auf hochwertigen Zahnersatz. Wichtige Zahnbehandlungen werden über Dental-Vorsorge Premium dagegen zu 100 Prozent abgesichert.

Auch bei professioneller Zahnreinigung gibt es keinen Abschlag: PZR und versicherte Prophylaxemaßnahmen werden zu 100 Prozent ohne feste jährliche Euro-Obergrenze übernommen.

Hinzu kommen Bleaching, Kieferorthopädie bis 2.000 Euro, keine Wartezeiten und ein Abschluss ohne klassische Gesundheitsprüfung.

Der Versicherte übernimmt bei hochwertigem Zahnersatz bewusst zehn Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten selbst und spart im Gegenzug Beitrag gegenüber Dental-Schutz 100.

ERGO Dental-Schutz 90 kurz zusammengefasst

Die Kurzantwort: Dental-Schutz 90 übernimmt grundsätzlich 90 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten für hochwertigen privatzahnärztlichen Zahnersatz einschließlich möglicher GKV-Leistungen.

Bei der einfachen gesetzlichen Regelversorgung werden 100 Prozent erreicht.

Implantate, Inlays, Kronen, Brücken, Prothesen, Veneers und Knochenaufbau gehören zum Zahnersatzschutz.

Über Dental-Vorsorge Premium werden hochwertige Kunststofffüllungen, Wurzel- und Parodontalbehandlungen grundsätzlich zu 100 Prozent abgesichert.

Professionelle Zahnreinigung ist zu 100 Prozent ohne feste Euro-Obergrenze versichert.

Bleaching kann nach der Anfangsphase bis zu 250 Euro innerhalb von zwei Versicherungsjahren erstattet werden.

Eine Wartezeit und klassische Gesundheitsfragen gibt es nicht.

90 Prozent Zahnersatz – 100 Prozent Regelversorgung

Für hochwertigen privatzahnärztlichen Zahnersatz übernimmt die ERGO grundsätzlich 90 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten einschließlich der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und anderer Kostenträger.

Zur versicherten Versorgung gehören beispielsweise:

  • Implantate
  • Kronen
  • Brücken
  • Prothesen
  • Inlays und Onlays
  • Veneers
  • implantatgetragener Zahnersatz
  • Knochenaufbau
  • Reparaturen
  • funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen

Entscheidet sich der Versicherte ausschließlich für die einfache gesetzliche Regelversorgung, können dagegen 100 Prozent erreicht werden.

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Mir ist besonders wichtig:

Was bedeutet 90 Prozent praktisch?

Bei vollständig erstattungsfähigem hochwertigem Zahnersatz verbleiben grundsätzlich zehn Prozent Eigenanteil.

  • 1.000 Euro Gesamtkosten: ungefähr 100 Euro Eigenanteil
  • 3.000 Euro: ungefähr 300 Euro
  • 5.000 Euro: ungefähr 500 Euro
  • 10.000 Euro: ungefähr 1.000 Euro

Das ist deutlich weniger als ohne Zahnzusatzversicherung, aber eben nicht vollständig null.

Ist eine 90-Prozent-Zahnversicherung sinnvoll?

Für viele Versicherte kann ein 90-Prozent-Tarif einen sehr vernünftigen Mittelweg darstellen.

Wer einen Eigenanteil von beispielsweise 300 oder 500 Euro problemlos aus eigenen Rücklagen bezahlen kann, muss nicht zwingend jede mögliche Zahnarztrechnung auf null reduzieren.

Ein höherer Eigenanteil bei sehr großen Rechnungen wird bewusst gegen einen niedrigeren laufenden Versicherungsbeitrag eingetauscht.

Ob diese Strategie sinnvoll ist, hängt vor allem von der eigenen finanziellen Reserve und dem Beitragsunterschied zum 100er ab.

Implantate zu 90 Prozent

Implantate werden im Dental-Schutz 90 grundsätzlich bis zum 90-Prozent-Niveau abgesichert.

Eine Implantatversorgung besteht dabei nicht nur aus der künstlichen Zahnwurzel.

Auch der implantatgetragene Zahnersatz und damit zusammenhängende versicherte Maßnahmen werden berücksichtigt.

Knochenaufbau mitversichert

Auch medizinisch notwendiger Knochenaufbau im unmittelbaren Zusammenhang mit der Implantatversorgung gehört zum Leistungsumfang.

Das ist bei einem hochwertigen Implantattarif wesentlich.

Ist nicht genügend Knochensubstanz vorhanden, können chirurgische Vorbehandlungen die Gesamtkosten erheblich erhöhen.

Inlays und Veneers

Inlays und Onlays werden grundsätzlich ebenfalls zum 90-Prozent-Niveau abgesichert.

Medizinisch beziehungsweise tariflich erstattungsfähige Veneers sind bis Zahn 8 berücksichtigt.

GOZ beim Dental-Schutz 90

Hier besteht ein wichtiger Unterschied zum 100er.

Dental-Schutz 90 erstattet Zahnersatz grundsätzlich bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz.

Dental-Schutz 100 kann dagegen bis zum 5,0-fachen Satz leisten.

Ist 3,5-fach in der Praxis ausreichend?

Für die große Mehrheit gewöhnlicher Zahnarztbehandlungen wahrscheinlich ja.

Der 3,5-fache Satz bildet bereits den üblichen Höchstsatz der Gebührenordnung ab.

Wer allerdings ausdrücklich hoch spezialisierte Privatbehandler mit individuellen Honorarvereinbarungen nutzen möchte, erhält im 100er mehr Spielraum.

Wir sehen die GOZ-Regelung deshalb nicht als generelle Schwäche des 90ers, sondern als einen der Punkte, die den Mehrbeitrag zum Premiumtarif rechtfertigen können.

100 Prozent Zahnbehandlung

Sehr interessant wird Dental-Schutz 90 durch die Kombination mit Dental-Vorsorge Premium.

Die Zahnbehandlung ist nicht auf 90 Prozent begrenzt.

Wichtige Zahnerhaltungsleistungen werden grundsätzlich zu 100 Prozent abgesichert.

Dazu zählen:

Wurzel- und Parodontalbehandlung auch ohne GKV-Leistung

Das ist ein besonders starker Punkt des Vorsorgebausteins.

Dental-Vorsorge Premium kann für Wurzel-, Parodontal- und weitere versicherte Zahnerhaltungsmaßnahmen auch dann zu 100 Prozent leisten, wenn die gesetzliche Krankenversicherung keine Leistung erbringt.

Damit ist der Zahnerhalt im 90er praktisch genauso stark abgesichert wie im 100er.

Bis 5,0-fach bei Zahnbehandlung

Auch die Gebührenregelung des Dental-Vorsorge Premium ist in beiden Tarifkombinationen identisch.

Bei versicherten Zahnbehandlungen kann grundsätzlich bis zum 5,0-fachen Satz geleistet werden; Prophylaxe beziehungsweise PZR ist hiervon ausgenommen.

Das ist bemerkenswert, weil der Zahnersatzbaustein des 90ers selbst nur bis 3,5-fach reicht.

PZR: genau dieselbe Leistung wie im 100er

Auch bei der professionellen Zahnreinigung gibt es keinerlei Leistungsunterschied zum teureren Premiumtarif.

Dental-Vorsorge Premium übernimmt professionelle Zahnreinigung zu 100 Prozent ohne feste jährliche Euro-Obergrenze.

Mehrere PZR-Termine pro Versicherungsjahr können grundsätzlich tariflich berücksichtigt werden.

Wer vor allem Wert auf regelmäßige Prophylaxe legt, muss deshalb nicht allein aus diesem Grund Dental-Schutz 100 wählen.

Bleaching ebenfalls identisch

Auch die Bleaching-Leistung stammt aus Dental-Vorsorge Premium und ist deshalb in beiden Kombinationen gleich.

Für Versicherte ab 18 Jahren gelten:

  • bis zu 100 Euro innerhalb der ersten zwei Versicherungsjahre
  • danach bis zu 250 Euro je folgende zwei Versicherungsjahre

Das Bleaching muss zahnärztlich durchgeführt beziehungsweise beaufsichtigt werden.

KFO ebenfalls identisch zum 100er

Dasselbe gilt für Kieferorthopädie.

Dental-Vorsorge Premium stellt insgesamt bis zu 2.000 Euro während der Vertragslaufzeit zur Verfügung.

Zu den möglichen versicherten Leistungen gehören:

KIG 1 und 2 beachten

Eine Einschränkung ist wichtig: Kieferorthopädie ohne GKV-Vorleistung in KIG 1 und 2 gehört nach dem vorliegenden Tarifvergleich nicht zum regulären Versicherungsschutz.

Damit ist Dental-Vorsorge Premium nicht der ideale Tarif, wenn Eltern gezielt leichte Fehlstellungen ohne GKV-Anspruch absichern möchten.

Für private Mehrkosten einer GKV-leistungspflichtigen KFO-Behandlung kann das Budget dagegen interessant sein.

Erwachsenen-KFO

Bei Erwachsenen besteht Versicherungsschutz insbesondere nach einem Unfall.

Dann können bis zu 2.000 Euro während der Vertragslaufzeit zur Verfügung stehen.

Keine Wartezeit

Auch die 90er-Kombination hat keine klassische Wartezeit.

Versicherungsschutz kann grundsätzlich unmittelbar beginnen.

Bereits vor Abschluss angeratene oder begonnene Behandlungen sind jedoch nicht nachträglich versichert.

Zahnstaffel des Dental-Schutz 90

Beim Dental-Schutz 90 gelten folgende Höchstbeträge:

  • 1. Versicherungsjahr: maximal 750 Euro
  • 1. bis 2. Versicherungsjahr: zusammen maximal 1.500 Euro
  • 1. bis 3. Versicherungsjahr: zusammen maximal 2.250 Euro
  • 1. bis 4. Versicherungsjahr: zusammen maximal 3.000 Euro
  • ab dem 5. Versicherungsjahr: keine entsprechende Begrenzung mehr

Bei unfallbedingten Kosten entfällt die allgemeine Summenbegrenzung.

Ist die Staffel schwächer als beim 100er?

Ja.

Dental-Schutz 100 bietet 1.000 / 2.000 / 3.000 / 4.000 Euro, während der 90er bei 750 / 1.500 / 2.250 / 3.000 Euro liegt.

Das ist ein echter Unterschied, insbesondere während der ersten Jahre.

Wer unmittelbar nach Abschluss unerwartet größeren Zahnersatz benötigt, hat im 100er mehr finanziellen Spielraum.

Ab dem fünften Versicherungsjahr entfällt dieser Unterschied hinsichtlich der allgemeinen Zahnstaffel.

KFO-Anfangsstaffel

Für die KFO-Leistungen des Dental-Vorsorge Premium gelten unabhängig vom 90er beziehungsweise 100er:

  • 1. Versicherungsjahr: maximal 250 Euro
  • 1. bis 2. Versicherungsjahr: insgesamt maximal 500 Euro
  • 1. bis 3. Versicherungsjahr: insgesamt maximal 750 Euro

Für Familien sollte diese Anfangsbegrenzung beachtet werden.

Keine Gesundheitsfragen

Auch Dental-Schutz 90 wird ohne klassische Gesundheitsfragen angeboten.

Der Versicherte muss also nicht einen umfangreichen Gesundheitsfragebogen zum bisherigen Zahnstatus beantworten.

Das ist ein echter praktischer Vorteil gegenüber Tarifen mit detaillierter Risikoprüfung.

Fehlende Zähne: Abschluss möglich, Versorgung ausgeschlossen

Eine bestehende Zahnlücke verhindert den Abschluss grundsätzlich nicht.

Nach dem aktuellen Tarifvergleich existiert auch kein pauschaler Zuschlag je fehlendem Zahn.

Allerdings ist die spätere Zahnersatzversorgung eines bereits bei Vertragsabschluss fehlenden und noch nicht dauerhaft ersetzten Zahns ausgeschlossen.

Genau dieser Punkt sollte bei ERGO sehr eindeutig kommuniziert werden.

Beispiel

Fehlt bei Vertragsabschluss bereits Zahn 36 und ist die Lücke noch nicht dauerhaft ersetzt, kann der Vertrag grundsätzlich trotzdem abgeschlossen werden.

Ein späteres Implantat, das genau diese bereits vorhandene Zahnlücke schließen soll, fällt jedoch nicht automatisch unter den Versicherungsschutz.

Verliert der Versicherte dagegen nach Vertragsbeginn einen anderen Zahn aufgrund eines neuen Versicherungsfalls, kann für dessen spätere Versorgung tariflicher Schutz bestehen.

ERGO trotz vieler fehlender Zähne?

Nach dem vorliegenden Vergleich gibt es keine feste maximale Anzahl fehlender Zähne als Annahmegrenze.

Dadurch kann die ERGO insbesondere für Menschen interessant sein, die bei einem anderen Anbieter wegen ihres Zahnstatus überhaupt keinen Vertrag mehr erhalten würden.

Der Nutzen ist allerdings auf zukünftige Versicherungsfälle beschränkt – bereits vorhandene Lücken werden nicht nachträglich versichert.

35 Prozent fiktive GKV-Vorleistung

Bei Zahnersatz ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung werden pauschal 35 Prozent der erstattungsfähigen Aufwendungen als fiktive GKV-Vorleistung angesetzt.

Diese Regelung reduziert die tatsächliche ERGO-Zahlung.

Privatzahnarzt ohne Kassenzulassung

Besonders relevant ist die Regel bei reinen Privatzahnärzten.

Wer einen Zahnarzt ohne Kassenzulassung nutzt und dadurch keine GKV-Leistung erhält, sollte nicht davon ausgehen, dass einfach 90 Prozent der gesamten Rechnung ausgezahlt werden.

Die fiktive 35-Prozent-Anrechnung muss berücksichtigt werden.

Für Versicherte, die gewöhnlich einen Kassenzahnarzt besuchen und mögliche GKV-Leistungen nutzen, dürfte die Regel dagegen wesentlich seltener praktische Bedeutung haben.

Kein Bonusheft für die ERGO-Leistung erforderlich

Dental-Schutz 90 verlangt kein lückenlos geführtes Bonusheft, um die vereinbarten 90 Prozent zu erhalten.

Das unterscheidet den Tarif beispielsweise von Angeboten, bei denen der maximale Erstattungssatz erst nach fünf oder zehn Jahren dokumentierter Vorsorge erreicht wird.

Das GKV-Bonusheft bleibt trotzdem sinnvoll, weil es den Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen kann.

Halber Beitrag in den ersten sechs Monaten

ERGO gewährt auch beim Dental-Schutz 90 in den ersten sechs Vertragsmonaten einen reduzierten Einstieg.

Für die Dental-Schutz-Bausteine fallen zunächst nur 50 Prozent des normalen Tarifbeitrags an.

Der Dental-Vorsorge-Premium-Baustein wird davon nicht in gleicher Weise erfasst.

Beiträge Dental-Schutz 90 + Dental-Vorsorge Premium

  • 0 bis 10 Jahre: 8,80 Euro monatlich
  • 11 bis 20 Jahre: 24,40 Euro
  • 21 bis 25 Jahre: 25,00 Euro
  • 26 bis 30 Jahre: 31,60 Euro
  • 31 bis 40 Jahre: 39,50 Euro
  • 41 bis 50 Jahre: 50,30 Euro
  • ab 51 Jahre: 62,60 Euro

Alterungsrückstellungen werden nicht gebildet.

Die Beiträge steigen deshalb nach dem tariflich vorgesehenen Altersstufenmodell.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein Versicherter zwischen 26 und 30 Jahren zahlt regulär 31,60 Euro monatlich beziehungsweise 379,20 Euro pro Jahr.

Dafür erhält er 90 Prozent Zahnersatz, 100 Prozent Zahnbehandlung, unbegrenzte PZR im tariflichen Rahmen, Bleaching, KFO sowie einen Abschluss ohne Gesundheitsfragen und Wartezeiten.

Für sich betrachtet ist das ein sehr umfangreicher Schutz.

Warum der 100er trotzdem gefährlich nah ist

Das Problem des ERGO Dental-Schutz 90 ist nicht seine eigene Leistung.

Das Problem ist der relativ kleine Abstand zum Dental-Schutz 100.

Zwischen 26 und 30 Jahren beträgt die Differenz nur 3,70 Euro pro Monat beziehungsweise 44,40 Euro jährlich.

Dafür erhält man beim 100er:

  • 100 statt 90 Prozent hochwertigen Zahnersatz
  • 1.000 statt 750 Euro Anfangsleistung
  • 4.000 statt 3.000 Euro innerhalb der ersten vier Versicherungsjahre
  • Zahnersatz bis zum 5,0-fachen statt bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz

Die starke Zahnbehandlung, PZR, Bleaching und KFO sind ohnehin über Dental-Vorsorge Premium identisch.

Wann würden wir trotzdem Dental-Schutz 90 wählen?

Bei höheren Altersgruppen wächst der absolute Beitragsunterschied.

Ab 51 Jahren kostet die 90er-Kombination beispielsweise 62,60 Euro und die 100er-Kombination 75,60 Euro.

Das sind 13 Euro monatlich beziehungsweise 156 Euro im Jahr Unterschied.

Wer zehn Prozent Zahnersatz-Eigenanteil problemlos tragen kann, kann mit dem 90er deshalb im höheren Alter deutlich mehr Beitrag sparen.

Die Entscheidung verändert sich also mit dem Eintrittsalter.

Was gefällt uns besonders?

  • 90 Prozent hochwertiger Zahnersatz
  • 100 Prozent Regelversorgung
  • 100 Prozent wichtige Zahnbehandlung
  • Implantate und Knochenaufbau
  • Inlays und Veneers
  • PZR zu 100 Prozent ohne feste Euro-Obergrenze
  • Zahnbehandlung bis 5,0-fach möglich
  • Bleaching
  • KFO bis 2.000 Euro
  • keine Wartezeit
  • keine Gesundheitsfragen
  • kein Bonusheft erforderlich
  • halber Dental-Schutz-Beitrag während der ersten sechs Monate

Welche Einschränkungen sollte man kennen?

Bei hochwertigem Zahnersatz verbleiben grundsätzlich zehn Prozent Eigenanteil.

Der Zahnersatzbaustein selbst leistet nur bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz.

Die Anfangsstaffel von 750 / 1.500 / 2.250 / 3.000 Euro ist niedriger als im 100er.

Ohne GKV-Vorleistung werden bei Zahnersatz 35 Prozent fiktiv angerechnet.

Bereits fehlende Zähne können für deren spätere Versorgung nicht nachträglich versichert werden.

KIG 1 und 2 gehören nicht zu den starken Leistungsbereichen des KFO-Bausteins.

Der Tarif bildet keine Alterungsrückstellungen.

Für wen eignet sich Dental-Schutz 90?

Der Tarif passt besonders zu Kunden, die einen sehr hohen Zahnschutz möchten, aber zehn Prozent Eigenanteil bei Zahnersatz finanziell problemlos tragen können.

Die Kombination kann insbesondere in höheren Altersgruppen interessant sein, wenn der Beitragsunterschied zum 100er steigt.

Auch Menschen, die Wert auf starke Zahnbehandlung und häufige PZR legen, erhalten über Dental-Vorsorge Premium praktisch dieselben Leistungen wie im Premiumpaket.

Wer hingegen jung einsteigt, maximalen Schutz möchte oder eine besonders weitgehende GOZ-Regelung sucht, sollte den relativ kleinen Aufpreis zum Dental-Schutz 100 prüfen.

Unser Fazit zum ERGO Dental-Schutz 90

ERGO Dental-Schutz 90 + Dental-Vorsorge Premium ist ein sehr leistungsstarker 90-Prozent-Tarif.

Entscheidend ist, dass sich die 90 Prozent im Wesentlichen auf hochwertigen Zahnersatz beziehen.

Zahnbehandlung, professionelle Zahnreinigung, Bleaching und Kieferorthopädie kommen aus dem identischen Dental-Vorsorge-Premium-Baustein und sind deshalb gegenüber der 100er-Kombination nicht abgespeckt.

Für Kunden mit eigenen Rücklagen kann der zehnprozentige Eigenanteil eine sinnvolle Form der Selbstbeteiligung sein.

Bei jüngeren Erwachsenen finden wir den Aufpreis zum Dental-Schutz 100 allerdings so gering, dass der Premiumtarif unbedingt mitgerechnet werden sollte.

Unsere Preis-Leistungs-Bewertung: sehr gut – besonders bei bewusst gewünschter Eigenbeteiligung oder höherem Eintrittsalter.

Ihr direkter Draht zur unseren Experten:  040 / 357 358 48
...oder für später einen  Beratungstermin  buchen!

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