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LKH ZahnUpgrade 70+ im Test: günstiger Zahnschutz mit BonusPlus

vom 30.07.2026

LKH ZahnUpgrade 70+ ist der preisorientierte Mittelweg innerhalb der ZahnUpgrade-Familie der Landeskrankenhilfe. Der Tarif übernimmt grundsätzlich 70 Prozent für hochwertigen Zahnersatz und Zahnbehandlung. Mit mindestens fünf Jahren regelmäßig geführtem Bonusheft steigt die Erstattung auf 75 Prozent.

Auf den ersten Blick ist das deutlich weniger als bei klassischen 90- oder 100-Prozent-Tarifen. Dafür punktet ZahnUpgrade 70+ mit niedrigem Beitrag, professioneller Zahnreinigung, Bleaching, Kieferorthopädie, fehlenden Wartezeiten und einer besonders interessanten Wechseloption.

Denn wer später mehr Versicherungsschutz möchte, kann zu bestimmten Zeitpunkten ohne erneute Gesundheitsprüfung in ZahnUpgrade 90+ wechseln.

LKH ZahnUpgrade 70+ kurz erklärt

Die Kurzantwort: ZahnUpgrade 70+ erstattet grundsätzlich 70 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für hochwertigen Zahnersatz und Zahnbehandlung einschließlich möglicher GKV-Leistungen.

Mit mindestens fünf Jahren regelmäßig geführtem Bonusheft steigt die Leistung auf 75 Prozent.

Für die reine gesetzliche Regelversorgung werden 100 Prozent übernommen.

Professionelle Zahnreinigung kann mit bis zu 140 beziehungsweise 150 Euro jährlich erstattet werden. Für Kinder und Jugendliche stehen bei Kieferorthopädie bis zu 2.000 Euro zur Verfügung.

Eine Wartezeit gibt es nicht.

100 Jahre LKH: Was ist das für ein Versicherer?

Die Landeskrankenhilfe wurde 1926 in Lüneburg gegründet und feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen.

Das Unternehmen ist ausschließlich auf private Kranken- und Zusatzversicherungen spezialisiert und als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert.

Diese Rechtsform bedeutet, dass die LKH keine börsennotierte Aktiengesellschaft mit externen Aktionären ist.

Für Versicherte kann das grundsätzlich interessant sein, weil sich das Unternehmen auf die Interessen seiner Mitglieder konzentriert.

Unternehmenskennzahlen der LKH

2025 weist die LKH rund 961,7 Millionen Euro Beitragseinnahmen und eine Bilanzsumme von etwa 9,32 Milliarden Euro aus.

Rund 155.300 Personen waren vollversichert und weitere rund 179.300 Personen hatten Zusatzversicherungen.

Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelbedeckungsquote lag bei rund 557 Prozent.

Unsere Einordnung: Die LKH ist kleiner als Allianz, AXA oder andere internationale Versicherungskonzerne. Als spezialisierter Krankenversicherer mit hundertjähriger Historie, VVaG-Struktur und komfortabler Kapitalausstattung macht sie auf uns dennoch einen soliden Eindruck.

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Mir ist besonders wichtig:

70 Prozent Zahnersatz – mit Bonusheft 75 Prozent

Bei hochwertigem Zahnersatz erstattet ZahnUpgrade 70+ zunächst 70 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten einschließlich einer anrechenbaren GKV-Leistung.

Wer mindestens fünf Jahre regelmäßig Zahnvorsorge betrieben und sein Bonusheft entsprechend geführt hat, erhält 75 Prozent.

Versichert sind beispielsweise:

Ist ein 70-Prozent-Tarif überhaupt sinnvoll?

Das hängt von der persönlichen Risikostrategie ab.

Wer Zahnarztrechnungen vollständig auf einen Versicherer übertragen möchte, ist mit einem 70-Prozent-Tarif nicht optimal abgesichert.

Wer dagegen bewusst einen Teil des Risikos aus eigenen Rücklagen tragen kann und dafür monatlich weniger Beitrag zahlen möchte, kann mit 70 Prozent einen sinnvollen Kompromiss erreichen.

Beispiel: 4.000 Euro Zahnersatz

Bei 4.000 Euro erstattungsfähigen Gesamtkosten entsprechen 70 Prozent einem Gesamtleistungsschutz von 2.800 Euro. Bei 75 Prozent wären es 3.000 Euro.

Der verbleibende Eigenanteil ist damit deutlich höher als in einem 90- oder 100-Prozent-Tarif.

Gerade dieser bewusst übernommene Eigenanteil ermöglicht aber den günstigeren laufenden Beitrag.

100 Prozent Regelversorgung

Wer sich ausschließlich für die einfache Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung entscheidet, kann zusammen mit der Kassenleistung eine Erstattung von 100 Prozent erhalten.

Der 70-Prozent-Satz ist deshalb insbesondere für höherwertigen, privatärztlichen Zahnersatz relevant.

Implantate und Knochenaufbau

Implantate gehören zum Leistungsumfang.

Auch der medizinisch notwendige Knochenaufbau im Zusammenhang mit der Implantatversorgung wird berücksichtigt.

Das ist ein wichtiges Detail, weil gerade bei Implantatbehandlungen vorbereitende chirurgische Leistungen einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten verursachen können.

Zahnbehandlung: ebenfalls 70 beziehungsweise 75 Prozent

Bei Zahnbehandlung folgt LKH dem gleichen Erstattungssatz wie beim Zahnersatz.

Zu den versicherten Leistungen gehören unter anderem hochwertige Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen, Parodontalbehandlungen und Fissurenversiegelungen.

Die Erstattung beträgt grundsätzlich 70 Prozent und mit mindestens fünf Jahren Bonusheft 75 Prozent.

Wurzelbehandlung und Parodontitis

Gerade beim Zahnerhalt können privat zu zahlende Mehrkosten entstehen.

Der Tarif beteiligt sich entsprechend am versicherten Rechnungsbetrag. Wer allerdings bei Zahnbehandlung möglichst keinen Eigenanteil haben möchte, findet am Markt auch Tarife mit 100-Prozent-Zahnbehandlung.

Für ZahnUpgrade 70+ ist der niedrigere Satz kein verstecktes Detail, sondern Teil des bewusst preisorientierten Tarifkonzeptes.

Professionelle Zahnreinigung

Für PZR und andere Prophylaxemaßnahmen gelten:

  • 70 Prozent bis maximal 140 Euro pro Kalenderjahr
  • 75 Prozent bis maximal 150 Euro bei mindestens fünf Jahren Bonusheft

Die Anzahl der professionellen Zahnreinigungen ist nicht ausdrücklich begrenzt. Entscheidend ist das jährliche Gesamtbudget.

Wie gut sind 140 bis 150 Euro PZR-Leistung?

Für viele Versicherte dürfte das Budget ungefähr einer üblichen professionellen Zahnreinigung pro Jahr entsprechen beziehungsweise einen großen Teil davon abdecken.

Wer regelmäßig zwei oder drei sehr teure PZR-Termine pro Jahr nutzt, findet Tarife mit größeren Prophylaxebudgets.

Angesichts des niedrigen Beitrags bewerten wir die Leistung dennoch als ordentlich.

Bleaching im ZahnUpgrade 70+

Auch Bleaching gehört bereits zum 70+-Tarif.

Die LKH übernimmt:

  • 70 Prozent bis maximal 140 Euro pro Kalenderjahr
  • 75 Prozent bis maximal 150 Euro jährlich bei mindestens fünf Jahren Bonusheft

Die LKH zeigt selbst ein Beispiel mit 400 Euro Bleaching-Kosten. Bei fünfjährigem Bonusstatus übernimmt sie 150 Euro.

Schmerzausschaltung und Angstpatienten

Auch Maßnahmen zur Angst- und Schmerzausschaltung werden mit demselben Jahresbudget berücksichtigt.

Versichert sein können beispielsweise:

  • Lachgas
  • Dämmerschlaf
  • Hypnose
  • Akupunktur
  • Vollnarkose

Das ist für einen preisorientierten Tarif ein durchaus interessantes Extra.

Kieferorthopädie bis 2.000 Euro

Für Kinder und Jugendliche erstattet ZahnUpgrade 70+ grundsätzlich 70 Prozent der versicherten KFO-Kosten bis maximal 2.000 Euro über die Vertragsdauer.

Der Schutz besteht sowohl bei KIG 1 und 2 ohne reguläre GKV-Leistung als auch für private Mehrkosten bei KIG 3 bis 5.

Versichert sind unter anderem:

KFO-Limit in den ersten zwei Jahren

Tritt der KFO-Versicherungsfall innerhalb der ersten beiden Kalenderjahre ein, beträgt die maximale Erstattung zunächst 1.000 Euro.

Für Eltern, die den Tarif sehr früh abschließen, ist diese Anfangsbegrenzung meist weniger problematisch als bei einem Abschluss kurz vor einer absehbaren kieferorthopädischen Behandlung.

Kieferorthopädie bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen besteht Versicherungsschutz insbesondere für unfallbedingte kieferorthopädische Behandlungen.

Dafür werden 70 Prozent erstattet, ohne die für Kinder geltende absolute KFO-Höchstsumme.

Keine Wartezeiten

ZahnUpgrade 70+ verzichtet auf klassische Wartezeiten.

Der Schutz kann grundsätzlich unmittelbar ab Vertragsbeginn greifen.

Bereits vor Antragstellung begonnene, angeratene oder konkret beabsichtigte Behandlungen sind jedoch nicht nachträglich versicherbar.

Bis zu drei fehlende Zähne versicherbar

Auch im ZahnUpgrade 70+ können bis zu drei fehlende, nicht ersetzte Zähne angenommen werden.

Der Zuschlag beträgt nach der aktuellen Tarifübersicht 5 Euro je fehlendem Zahn und Monat.

Leistung für einen bereits fehlenden Zahn

Die spätere Versorgung eines entsprechend mitversicherten fehlenden Zahnes kann Versicherungsschutz genießen.

Für Implantatversorgungen dieser bereits bei Abschluss fehlenden Zähne gilt in den ersten vier Kalenderjahren eine zusätzliche Begrenzung von maximal 1.000 Euro je Implantatversorgung.

Das ist eine relevante Anfangsbegrenzung. Gleichzeitig ist die Möglichkeit, einen fehlenden Zahn überhaupt gegen einen klar definierten Zuschlag einzuschließen, im Marktvergleich positiv.

Zahnstaffel des ZahnUpgrade 70+

Die allgemeine Zahnstaffel ist mit der des 90+-Tarifs identisch.

Im ersten Kalenderjahr gelten maximal 1.000 Euro, abhängig vom Beginn allerdings anteilig:

  • Januar bis März: 1.000 Euro
  • April bis Juni: 750 Euro
  • Juli bis September: 500 Euro
  • Oktober bis Dezember: 250 Euro

Im zweiten bis vierten Kalenderjahr stehen zusammen bis zu 4.000 Euro zur Verfügung.

Ab dem fünften Kalenderjahr entfällt die allgemeine Begrenzung.

Vorversicherung kann das erste Jahr verbessern

Wer unmittelbar zuvor bereits eine Zahnzusatzversicherung mit mindestens 40 Prozent Zahnersatzleistung hatte, kann von einer interessanten Wechselregelung profitieren.

Das erste Kalenderjahr kann hinsichtlich der allgemeinen Leistungshöchstbeträge erlassen werden.

Dadurch wird ZahnUpgrade 70+ auch für Kunden interessant, die bereits versichert sind und nicht wieder vollständig bei einer neuen Anfangsstaffel beginnen möchten.

Besonderheit: Wechsel von 70+ auf 90+ ohne neue Gesundheitsprüfung

Das ist aus unserer Sicht eines der stärksten Argumente für ZahnUpgrade 70+.

Nach Ablauf von drei, sechs oder neun Jahren nach Vertragsbeginn kann zu bestimmten tariflichen Voraussetzungen in den höherwertigen ZahnUpgrade 90+ gewechselt werden.

Eine erneute Gesundheitsprüfung ist dafür nicht erforderlich.

Warum ist diese Wechseloption so wertvoll?

Ein junger Versicherter kann beispielsweise zunächst bewusst den günstigeren 70+-Schutz wählen.

Verändert sich später seine finanzielle Situation oder sein Wunsch nach Absicherung, besteht eine vorab definierte Möglichkeit, den Versicherungsschutz zu erhöhen.

Das kann besonders wertvoll sein, wenn sich der Zahnstatus in der Zwischenzeit verschlechtert hat und ein normaler Neuabschluss eines leistungsstärkeren Tarifs schwieriger geworden wäre.

Diese Option macht ZahnUpgrade 70+ aus unserer Sicht deutlich interessanter als einen gewöhnlichen statischen 70-Prozent-Tarif.

Was passiert ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung?

Auch ohne tatsächliche GKV-Zahlung kann tariflicher Versicherungsschutz bestehen.

Wurde eine grundsätzlich mögliche GKV-Vorleistung jedoch nicht nachgewiesen beziehungsweise nicht beansprucht, kann die LKH 30 Prozent des erstattungsfähigen Rechnungsbetrages als fiktive Vorleistung anrechnen.

Für normale Behandlungen bei einem Vertragszahnarzt und ordnungsgemäßer Einreichung möglicher Kassenleistungen dürfte das für viele Versicherte selten problematisch werden.

Behandlung beim reinen Privatzahnarzt

Besonders relevant ist die 30-Prozent-Regel bei Zahnärzten ohne Kassenzulassung.

Wer regelmäßig ausschließlich reine Privatpraxen nutzt, sollte das bei seiner Tarifwahl berücksichtigen.

Für den typischen gesetzlich Versicherten mit einem normalen Kassenzahnarzt halten wir diesen Punkt dagegen für weniger gewichtig.

GOZ-Begrenzung realistisch eingeordnet

LKH erstattet nicht über die üblichen Höchstsätze der Gebührenordnung hinaus.

Einige Premiumanbieter sind in diesem Punkt stärker.

Gleichzeitig werden Rechnungen oberhalb des 3,5-fachen GOZ-Satzes bei gewöhnlichen Zahnbehandlungen nicht standardmäßig gestellt.

Wir würden die Regelung deshalb nicht als elementare Schwäche des ZahnUpgrade 70+ ansehen. Für Kunden, die gezielt hochpreisige Spezialisten mit individuellen Honorarvereinbarungen aufsuchen, kann sie allerdings wichtig sein.

Innovationsvorsorge

Auch ZahnUpgrade 70+ enthält die Innovationsvorsorge der LKH.

Sie soll sicherstellen, dass zukünftige medizinisch notwendige Behandlungsmethoden im Rahmen der tariflichen Leistungen berücksichtigt werden können.

Für einen Vertrag, der möglicherweise Jahrzehnte besteht, ist diese Offenheit gegenüber medizinischem Fortschritt positiv.

Beiträge ohne Alterungsrückstellungen

Für Erwachsene der Altersgruppe 21 bis 35 Jahre weist die LKH ZahnUpgrade 70+ ohne Alterungsrückstellungen aktuell ab 8 Euro monatlich aus.

Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre zahlen nach der aktuellen offiziellen Übersicht 14,50 Euro monatlich.

Der tatsächliche Beitrag hängt unter anderem von Eintrittsalter und Gebisszustand ab.

ZahnUpgrade 70+ mit Alterungsrückstellungen

Auch der 70+-Tarif kann ab dem 21. Lebensjahr mit Alterungsrückstellungen abgeschlossen werden.

Das Prinzip entspricht ZahnUpgrade 90+:

Ohne Alterungsrückstellungen startet der Vertrag günstiger, weist später jedoch altersabhängige Beitragsstufen auf.

Mit Alterungsrückstellungen ist der Anfangsbeitrag höher. Dafür sollen Beitragssprünge allein aufgrund des zunehmenden Alters vermieden werden.

Welche Variante würden wir wählen?

Für einen sehr jungen Kunden, der flexibel bleiben möchte, kann die Variante ohne Alterungsrückstellungen attraktiv sein.

Wer jedoch schon beim Abschluss sagt: „Ich möchte diesen Vertrag möglichst dauerhaft bei der LKH behalten“, sollte sich die Variante mit Alterungsrückstellungen genau ansehen.

Gerade in Verbindung mit der Wechseloption von ZahnUpgrade 70+ auf 90+ entsteht damit ein interessantes langfristiges Tarifkonzept.

Allgemeine Beitragsanpassungen wegen steigender Gesundheitskosten bleiben allerdings auch bei Alterungsrückstellungen möglich.

Preis-Leistungs-Verhältnis des ZahnUpgrade 70+

Mit einem Beitrag ab acht Euro monatlich in der offiziellen Altersgruppe 21 bis 35 Jahre ist ZahnUpgrade 70+ ausgesprochen günstig.

Der Versicherte muss dafür allerdings akzeptieren, dass bei teurem Zahnersatz zunächst 30 Prozent beziehungsweise mit Bonusheft 25 Prozent Eigenanteil verbleiben.

Dafür erhält er zusätzlich Prophylaxe, Bleaching, KFO, Angst- und Schmerzausschaltung, Innovationsvorsorge und eine Wechseloption in den 90+-Tarif.

Genau diese Kombination macht den Tarif für uns interessant.

ZahnUpgrade 70+ oder 90+?

Wer möglichst geringe Eigenanteile möchte, sollte grundsätzlich ZahnUpgrade 90+ bevorzugen.

Wer hingegen heute den monatlichen Beitrag niedrig halten möchte und einen Eigenanteil bei späterem Zahnersatz finanziell tragen kann, findet in ZahnUpgrade 70+ eine sinnvolle Alternative.

Die Wechseloption reduziert zusätzlich das Risiko, sich dauerhaft auf die niedrigere Leistungsstufe festzulegen.

Für wen ist ZahnUpgrade 70+ besonders interessant?

Wir sehen den Tarif insbesondere für jüngere und preisbewusste Versicherte mit eigenen finanziellen Rücklagen.

Auch für Kunden, die zunächst günstig einsteigen und sich die Möglichkeit auf 90 Prozent Schutz offenhalten möchten, ist die Wechseloption sehr interessant.

Wer bereits einen oder mehrere fehlende Zähne hat, kann ebenfalls von der klar geregelten Mitversicherung gegen festen Zuschlag profitieren.

Was gefällt uns besonders?

  • niedriger Einstiegspreis
  • 70 Prozent, mit Bonusheft 75 Prozent
  • keine Wartezeit
  • 100 Prozent Regelversorgung
  • Implantate und Knochenaufbau
  • PZR bis 150 Euro jährlich
  • Bleaching und Schmerzausschaltung
  • KFO einschließlich Invisalign und Lingualtechnik
  • bis zu drei fehlende Zähne versicherbar
  • Innovationsvorsorge
  • Anrechnung einer geeigneten Vorversicherung
  • Wechseloption in ZahnUpgrade 90+ ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • wahlweise mit Alterungsrückstellungen

Welche Einschränkungen sollte man kennen?

Der wichtigste Punkt ist der Eigenanteil von 30 beziehungsweise 25 Prozent bei hochwertigem Zahnersatz.

Dieser ist allerdings kein versteckter Tarifmangel, sondern genau der Grund, weshalb der laufende Beitrag niedrig gehalten werden kann.

Die PZR-Grenze von 140 beziehungsweise 150 Euro ist niedriger als in Spitzentarifen, dürfte aber für eine typische jährliche Zahnreinigung häufig gut nutzbar sein.

Bei reinen Privatzahnärzten ohne Kassenzulassung und bei nicht nachgewiesenen möglichen GKV-Leistungen ist die 30-Prozent-Anrechnung zu beachten.

Unser Fazit zum LKH ZahnUpgrade 70+

LKH ZahnUpgrade 70+ ist aus unserer Sicht kein Tarif für Kunden, die jede Zahnarztrechnung vollständig versichern möchten. Dafür gibt es 90- und 100-Prozent-Tarife.

Seine Stärke liegt an anderer Stelle: Für einen sehr niedrigen Beitrag entsteht ein breit aufgestellter Schutz mit Zahnersatz, Zahnbehandlung, Prophylaxe, KFO, Bleaching und Schmerzausschaltung.

Die Möglichkeit, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in ZahnUpgrade 90+ zu wechseln, ist dabei besonders attraktiv.

Wer finanziell einen Eigenanteil tragen kann und Versicherungsschutz bewusst mit eigenen Rücklagen kombiniert, erhält ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer bereits heute weiß, dass er möglichst lange bei der LKH bleiben möchte, sollte zusätzlich die Tarifvariante mit Alterungsrückstellungen prüfen.

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