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die Bayerische ZAHN Prestige im Test: 100 % Zahnersatz, Bleaching & starke KFO

vom 16.07.2026

ZAHN Prestige ist der leistungsstärkste Zahnzusatztarif der Bayerischen. Der Tarif erstattet grundsätzlich 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für hochwertigen Zahnersatz einschließlich einer möglichen Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Auch bei der Zahnbehandlung gehört Prestige in die Premiumklasse: Hochwertige Kunststofffüllungen, Wurzel- und Parodontalbehandlungen werden grundsätzlich zu 100 Prozent abgesichert.

Hinzu kommen bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr für professionelle Zahnreinigung, bis zu 200 Euro jährlich für Bleaching sowie umfangreiche kieferorthopädische Leistungen für Kinder und Erwachsene.

Der Tarif verzichtet auf klassische Wartezeiten. Gleichzeitig gibt es einige Punkte, die man kennen sollte: Die Erstattung endet grundsätzlich am 3,5-fachen GOZ-Höchstsatz, bei nicht in Anspruch genommenen GKV-Leistungen können 40 Prozent fiktiv angerechnet werden und bereits ein fehlender, noch nicht ersetzter Zahn kann nach den aktuellen Annahmerichtlinien einen Neuabschluss verhindern.

Wir analysieren deshalb nicht nur die Werbeaussage „100 Prozent“, sondern die Bedingungen hinter dem Tarif.

ZAHN Prestige kurz zusammengefasst

Die kurze Antwort: ZAHN Prestige übernimmt grundsätzlich 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten für hochwertigen Zahnersatz und wichtige Zahnbehandlungen.

Zum Zahnersatz gehören unter anderem Implantate, Kronen, Brücken, Inlays, Veneers und medizinisch notwendiger Knochenaufbau im Zusammenhang mit einer Implantatversorgung.

Professionelle Zahnreinigung wird zu 100 Prozent bis maximal 100 Euro je Behandlung und insgesamt 200 Euro pro Kalenderjahr erstattet.

Bleaching wird ebenfalls zu 100 Prozent bis maximal 100 Euro je Behandlung und insgesamt 200 Euro pro Kalenderjahr berücksichtigt.

Kieferorthopädie ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene versichert. Je nach Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung stehen bis zu 1.500 beziehungsweise 2.000 Euro während der Vertragslaufzeit zur Verfügung.

Eine klassische Wartezeit gibt es nicht.

Wer ist „die Bayerische“?

Die Versicherungsgruppe die Bayerische gehört zu den traditionsreichen deutschen Versicherungsunternehmen.

Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1858 zurück.

Heute besteht die Gruppe aus mehreren Versicherungsgesellschaften und bietet unter anderem Lebens-, Sach-, Vorsorge- und Kranken-Zusatzversicherungen an.

Die Gruppe ist damit kein neuer digitaler Spezialanbieter, sondern ein seit mehr als 160 Jahren bestehender deutscher Versicherer.

Wie groß ist die Bayerische?

Nach Angaben der Bayerischen arbeitet die Gruppe mit mehr als einer Million Kunden zusammen und beschäftigt mehrere Hundert Mitarbeiter.

Die Gesellschaften sind in München ansässig.

Die Versicherungsgruppe hat sich in den vergangenen Jahren strategisch insbesondere in den Bereichen Vorsorge, Komposit und digitale Versicherungsprozesse weiterentwickelt.

Unsere Einordnung: Die Bayerische ist kleiner als internationale Großkonzerne wie Allianz oder AXA, besitzt aber eine lange Unternehmenshistorie und eine etablierte Position im deutschen Versicherungsmarkt.

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Mir ist besonders wichtig:

ZAHN Prestige als Testsieger

Auch bei unabhängigen Tarifvergleichen konnte sich der Premiumtarif positionieren.

Die Bayerische weist ZAHN Prestige aktuell als Testsieger bei Stiftung Warentest in der Ausgabe 07/2025 aus.

Solche Bewertungen ersetzen für uns keine eigene Bedingungsanalyse. Sie zeigen aber, dass der Tarif auch aus externer Sicht zu den leistungsstärkeren Angeboten am Markt gezählt wird.

100 Prozent hochwertiger Zahnersatz

Der zentrale Leistungsbereich des Prestige-Tarifs ist besonders einfach zu verstehen.

Für erstattungsfähigen hochwertigen Zahnersatz werden grundsätzlich 100 Prozent der Gesamtkosten einschließlich möglicher Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Implantate
  • Kronen und Teilkronen
  • Brücken
  • Prothesen
  • Inlays und Onlays
  • Veneers
  • implantatgetragener Zahnersatz
  • Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversorgung
  • Material- und Laborkosten im tariflichen Rahmen

Zahlt die Bayerische Prestige wirklich 100 Prozent?

Ja, grundsätzlich – aber immer nur bezogen auf die tariflich erstattungsfähigen Aufwendungen.

Die Aussage „100 Prozent“ bedeutet deshalb nicht, dass jede beliebige Rechnung ohne weitere Prüfung übernommen wird.

Zu beachten sind unter anderem:

  • die Leistungsstaffel der ersten vier Kalenderjahre
  • die Begrenzung durch die Gebührenordnung
  • die medizinische Notwendigkeit
  • bereits vor Vertragsabschluss bekannte oder angeratene Behandlungen
  • die Regelung bei fehlender GKV-Vorleistung

Bei einer nach Versicherungsbeginn neu notwendig werdenden und bedingungsgemäß abgerechneten Behandlung ist die Absicherung jedoch sehr umfassend.

Implantate im ZAHN Prestige

Implantate gehören ausdrücklich zum versicherten Zahnersatz.

Die Bayerische übernimmt im Prestige-Tarif grundsätzlich bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen Gesamtkosten.

Das ist insbesondere bei mehreren Implantaten relevant, weil eine umfangreiche implantologische Versorgung schnell fünfstellige Rechnungsbeträge erreichen kann.

Zahlt die Bayerische Knochenaufbau?

Ja. Medizinisch notwendiger Knochenaufbau im Rahmen einer Implantatversorgung ist versichert.

Das ist ein wesentlicher Bestandteil einer guten Implantatabsicherung.

Reicht die vorhandene Knochensubstanz nicht aus, kann vor dem eigentlichen Implantat beispielsweise ein Knochenaufbau notwendig werden.

Solche zusätzlichen chirurgischen Maßnahmen können den Rechnungsbetrag deutlich erhöhen.

Inlays und Onlays

Auch Inlays und Onlays gehören zum versicherten hochwertigen Zahnersatz.

Insbesondere Keramikinlays sind oftmals deutlich teurer als gewöhnliche plastische Füllungen.

Im Prestige-Tarif werden sie grundsätzlich bis zum 100-Prozent-Niveau berücksichtigt.

Veneers

Medizinisch notwendige Veneers gehören ebenfalls zum Versicherungsschutz.

Der Tarifvergleich weist die Leistung bis Zahn 8 aus.

Rein kosmetisch gewünschte Veneers an gesunden Zähnen sind von medizinisch notwendiger Versorgung zu unterscheiden.

100 Prozent Zahnbehandlung

Prestige ist nicht nur bei Zahnersatz stark.

Auch wichtige Zahnbehandlungen werden grundsätzlich zu 100 Prozent abgesichert.

Dazu gehören unter anderem:

Wurzelbehandlung

Wurzelkanalbehandlungen gehören zum versicherten Zahnbehandlungsbereich.

Das ist besonders relevant, wenn private Mehrkosten entstehen oder die gesetzliche Krankenversicherung eine Behandlung nicht vollständig übernimmt.

Aus unserer Sicht gehören solche Zahnerhaltungsleistungen zu den wichtigsten Bestandteilen einer Zahnzusatzversicherung.

Denn langfristig ist es häufig sinnvoller, einen natürlichen Zahn zu erhalten, als ihn später durch ein Implantat zu ersetzen.

Parodontitis

Auch Parodontalbehandlungen werden tariflich berücksichtigt.

Bei Antragstellung ist allerdings relevant, ob in den vergangenen drei Jahren eine Parodontitis oder Parodontose bestand.

Die Bayerische stellt hierzu eine ausdrückliche Gesundheitsfrage.

Professionelle Zahnreinigung: bis 200 Euro jährlich

ZAHN Prestige erstattet professionelle Zahnreinigung zu 100 Prozent bis maximal 100 Euro je Behandlung und 200 Euro je Kalenderjahr.

Damit können beispielsweise zwei PZR-Behandlungen zu jeweils 100 Euro vollständig finanziert werden.

Sind 200 Euro PZR ausreichend?

Für viele Versicherte dürfte das Budget gut dimensioniert sein.

Wer ein- oder zweimal pro Jahr zur professionellen Zahnreinigung geht, kann damit einen großen Teil der üblichen Kosten abdecken.

Tarife ohne feste Euro-Grenze bieten formal mehr, aber für den typischen Nutzer ist ein 200-Euro-Budget häufig ausreichend.

Bleaching bis 200 Euro pro Jahr

Prestige ist der einzige der drei hier betrachteten Tarife der Bayerischen mit einer eigenständigen Bleaching-Leistung.

Es werden 100 Prozent bis maximal 100 Euro je Behandlung und insgesamt 200 Euro pro Kalenderjahr übernommen.

Damit fällt das Bleaching-Budget im Vergleich zu vielen Wettbewerbern relativ großzügig aus.

Für unsere Gesamtbewertung ist Bleaching trotzdem nur ein Zusatzmerkmal. Zahnersatz, Zahnbehandlung und KFO bleiben wesentlich wichtiger.

Schmerzstillende Maßnahmen

Auch besondere schmerzstillende Maßnahmen sind im Prestige-Tarif versichert.

Das kann beispielsweise für Angstpatienten oder bei aufwendigen Behandlungen relevant sein.

Die genaue Erstattungsfähigkeit richtet sich nach den Tarifbedingungen und der jeweiligen Behandlungssituation.

Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene

Eine Besonderheit der Tarife Komfort und Prestige ist die Kieferorthopädie.

Die Leistungen sind ausdrücklich nicht nur auf Kinder beschränkt.

Auch Erwachsene können unter den tariflichen Voraussetzungen Leistungen erhalten.

KFO ohne GKV-Leistung

Ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung können grundsätzlich 80 Prozent bis maximal 2.000 Euro während der Vertragslaufzeit erstattet werden.

Das kann insbesondere bei leichteren Fehlstellungen beziehungsweise Konstellationen relevant sein, bei denen die GKV keine reguläre Leistung übernimmt.

KFO mit GKV-Leistung

Besteht eine Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung, können grundsätzlich 100 Prozent einschließlich der GKV-Leistung bis maximal 1.500 Euro während der Vertragslaufzeit abgesichert werden.

Welche KFO-Leistungen sind versichert?

Zum möglichen Leistungsumfang gehören unter anderem:

Kieferorthopädie auch für Erwachsene ohne Altersgrenze

Besonders interessant ist, dass die KFO-Leistung nach dem aktuellen Tarifvergleich auch für Erwachsene ohne feste Altersgrenze vorgesehen ist.

Damit unterscheidet sich Prestige von vielen Tarifen, die Erwachsenen-KFO ausschließlich nach einem Unfall versichern.

Auch hier gelten die jeweiligen Höchstbeträge von bis zu 2.000 beziehungsweise 1.500 Euro.

Keine Wartezeit

ZAHN Prestige hat keine klassische Wartezeit.

Versicherungsschutz kann deshalb grundsätzlich direkt ab Versicherungsbeginn bestehen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass bereits bekannte oder angeratene Behandlungen automatisch versichert sind.

Für bereits begonnene oder angeratene Behandlungen bietet die Bayerische separat den Zusatzbaustein ZAHN Sofort an.

Zahnstaffel des Prestige-Tarifs

  • 1. Kalenderjahr: maximal 1.500 Euro
  • 1. bis 2. Kalenderjahr: insgesamt maximal 3.000 Euro
  • 1. bis 3. Kalenderjahr: insgesamt maximal 4.500 Euro
  • 1. bis 4. Kalenderjahr: insgesamt maximal 6.000 Euro

Danach entfällt die allgemeine Anfangsstaffel.

Wie gut ist die Zahnstaffel?

1.500 Euro bereits im ersten Kalenderjahr sind ordentlich.

Auch die Steigerung um jeweils weitere 1.500 Euro pro Jahr ist nachvollziehbar.

Eine sehr große Implantatversorgung kurz nach Vertragsabschluss kann die Staffel dennoch überschreiten.

Für einen langfristigen Vertrag verliert die Begrenzung nach einigen Jahren ihre Bedeutung.

Vorversicherung kann die Zahnstaffel verkürzen

Ein sehr interessanter Punkt für Versicherungswechsler ist die Anrechnung einer bestehenden Zahnzusatzversicherung.

Bei Prestige muss die Vorversicherung mindestens einen Erstattungssatz von 90 Prozent aufweisen.

Je nach Dauer der Vorversicherung kann die Staffel auf drei, zwei oder ein Jahr verkürzt werden.

Nach vier Jahren geeigneter Vorversicherung kann die Leistungsstaffel vollständig entfallen.

Für Kunden, die bereits gut versichert sind und lediglich den Anbieter wechseln möchten, ist das ein klarer Vorteil.

Wichtiger Punkt: fehlende Zähne

Nach den aktuellen Annahmerichtlinien im vorliegenden Tarifvergleich ist die Bayerische hier deutlich strenger als einige Wettbewerber.

Bereits bei einem fehlenden und noch nicht ersetzten Zahn ist ein regulärer Abschluss des Prestige-Tarifs nicht möglich.

Auch wenn bereits angeraten wurde, einen Zahn zu ziehen, ist dies für die Annahme relevant.

Warum sollte man diesen Punkt früh prüfen?

Einige Zahnzusatzversicherer akzeptieren ein oder mehrere fehlende Zähne gegen Zuschlag oder schließen lediglich die bestehende Zahnlücke aus.

Bei der hier betrachteten Tarifgeneration der Bayerischen ist die Annahme deutlich restriktiver.

Interessenten mit einer bestehenden Zahnlücke sollten deshalb vor einer ausführlichen Tarifentscheidung zunächst die Annahmefähigkeit prüfen.

Welche Gesundheitsfragen stellt die Bayerische?

Die Bayerische wirbt mit insgesamt fünf Gesundheitsfragen.

Gefragt wird unter anderem nach:

  • fehlenden beziehungsweise noch nicht ersetzten Zähnen
  • Zähnen, deren Entfernung bereits angeraten wurde
  • herausnehmbaren Voll- oder Teilprothesen
  • Zahnersatz, der älter als zehn Jahre ist
  • Parodontose oder Parodontitis in den vergangenen drei Jahren
  • bestimmten Zahnschmelzdefekten
  • einer vorherigen Zahnzusatzversicherung

Die Gesundheitsprüfung ist damit übersichtlich, aber keineswegs bedeutungslos.

Privatzahnarzt ohne Kassenzulassung

Ein weiterer wichtiger Bedingungspunkt betrifft Behandlungen ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wer eine zustehende GKV-Leistung nicht in Anspruch nimmt – beispielsweise weil er einen Zahnarzt ohne Kassenzulassung besucht – muss mit einer fiktiven Anrechnung rechnen.

Nach dem aktuellen Tarifvergleich werden pauschal 40 Prozent der erstattungsfähigen Aufwendungen auf die Tarifleistung angerechnet.

Wie relevant ist der 40-Prozent-Abzug?

Für gesetzlich Versicherte, die normalerweise einen Kassenzahnarzt besuchen, kann die Klausel lange ohne praktische Bedeutung bleiben.

Wer dagegen gezielt reine Privatpraxen ohne Kassenzulassung nutzt, sollte den Punkt sehr ernst nehmen.

Im Marktvergleich gibt es Tarife mit niedrigeren fiktiven Abzügen oder ohne eine solche pauschale Anrechnung.

GOZ nur bis 3,5-fach

Prestige ist bei den Erstattungsprozentsätzen stark, besitzt aber keine weitergehende Öffnung über den 3,5-fachen GOZ-Höchstsatz hinaus.

Für normale Zahnarztrechnungen dürfte dies häufig ausreichen.

Wer regelmäßig Spezialisten mit Honorarvereinbarungen oberhalb des Höchstsatzes nutzt, findet bei anderen Premiumtarifen teilweise weitergehende Bedingungen.

Regionaler Beitrag: Stadt oder Land

ZAHN Prestige wird regional kalkuliert.

Der konkrete Beitrag hängt deshalb unter anderem von der Postleitzahl ab.

Die Bayerische unterscheidet im vorliegenden Vergleich zwischen Regio 1 beziehungsweise Stadt und Regio 2 beziehungsweise Land.

Beiträge ZAHN Prestige

Beispielsweise gelten laut Tarifvergleich:

  • 21 bis 25 Jahre: 22,00 Euro Land / 28,90 Euro Stadt
  • 26 bis 30 Jahre: 26,00 Euro Land / 33,90 Euro Stadt
  • 31 bis 40 Jahre: 33,80 Euro Land / 44,10 Euro Stadt
  • 41 bis 45 Jahre: 44,60 Euro Land / 58,30 Euro Stadt
  • 46 bis 50 Jahre: 51,90 Euro Land / 68,00 Euro Stadt
  • 51 bis 55 Jahre: 61,30 Euro Land / 80,10 Euro Stadt
  • 61 bis 65 Jahre: 80,10 Euro Land / 104,70 Euro Stadt

Alterungsrückstellungen werden nicht gebildet.

Der Tarif wird damit nach Art der Schadenversicherung kalkuliert und besitzt altersabhängige Beitragsstufen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei einem 26- bis 30-Jährigen kostet ZAHN Prestige je nach Region 26,00 beziehungsweise 33,90 Euro monatlich.

Dafür erhält der Versicherte:

  • 100 Prozent Zahnersatz
  • 100 Prozent Zahnbehandlung
  • Implantate und Knochenaufbau
  • 200 Euro PZR pro Jahr
  • 200 Euro Bleaching pro Jahr
  • KFO auch für Erwachsene
  • keine Wartezeit
  • eine vergleichsweise hohe Zahnstaffel

Der Tarif ist damit kein ausgesprochener Niedrigpreistarif.

Leistungsmäßig liefert Prestige aber ein sehr rundes Paket.

Prestige oder Komfort?

Die Entscheidung hängt stark vom Beitrag und vom individuellen Wunsch nach vollständigem Zahnersatzschutz ab.

Prestige bietet 100 Prozent Zahnersatz.

Komfort liegt je nach Vorsorgehistorie bei 80 beziehungsweise 90 Prozent, übernimmt Zahnbehandlungen aber ebenfalls zu 100 Prozent.

Prestige bietet außerdem das höhere PZR-Budget und zusätzlich Bleaching.

Wer maximale Kostensicherheit möchte, wird deshalb eher zum Prestige tendieren.

Wer Eigenanteile von zehn bis zwanzig Prozent problemlos tragen kann, kann mit Komfort deutlich Beitrag sparen.

Was gefällt uns besonders?

  • 100 Prozent Zahnersatz
  • 100 Prozent Zahnbehandlung
  • Implantate
  • Knochenaufbau
  • Inlays und Veneers
  • 200 Euro PZR pro Jahr
  • 200 Euro Bleaching pro Jahr
  • KFO für Kinder und Erwachsene
  • keine Wartezeit
  • gute Zahnstaffel
  • Anrechnung einer leistungsstarken Vorversicherung möglich

Welche Schwächen sollte man realistisch kennen?

Die GOZ-Leistung endet grundsätzlich beim 3,5-fachen Höchstsatz.

Ohne GKV-Vorleistung werden pauschal 40 Prozent angerechnet.

Die Annahmeregelung für fehlende Zähne ist streng.

Die Beiträge sind regionalisiert und können in Stadtregionen erheblich höher ausfallen.

Alterungsrückstellungen werden nicht gebildet.

Die KFO-Höchstbeträge von 1.500 beziehungsweise 2.000 Euro sind gut, aber nicht marktführend.

Unser Fazit zu ZAHN Prestige

ZAHN Prestige ist ein leistungsstarker 100-Prozent-Tarif mit einem sehr runden Gesamtpaket.

Besonders gefallen uns die Kombination aus 100 Prozent Zahnersatz und Zahnbehandlung, die relativ großzügige Prophylaxe, Bleaching und die KFO-Leistung auch für Erwachsene.

Die Tarifstaffel ist ordentlich und kann bei geeigneter Vorversicherung sogar verkürzt oder vollständig angerechnet werden.

Die wichtigsten Gegenargumente sind die 3,5-fache GOZ-Grenze, der 40-prozentige fiktive GKV-Abzug und die strenge Annahme bei bestehenden Zahnlücken.

Für einen gesunden Versicherten ohne fehlende Zähne, der normalerweise einen Kassenzahnarzt nutzt, ist das Gesamtpaket aus unserer Sicht sehr überzeugend.

Unsere Preis-Leistungs-Bewertung: sehr gut.

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